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23 Mrd.-Investitionen in Energieeffizienz führen zu 100 Mrd. Einsparungen

Die Unternehmens- und Strategieberatung Roland Berger hat eine Studie zur „Effizienzsteigerung in stromintensiven Unternehmen“ veröffentlicht. Demnach liegt ein enormes Einsparpotential in der Energieeffizienz. Investitionen in Effizienztechnologie von 23 Milliarden Euro würden längerfristig zu Einsparungen im Volumen von über 100 Milliarden Euro führen. Das betrifft vor allem den Einsatz von effizienteren Maschinen sowie für optimierte Produktionsverfahren.

Dies sei vor allem vor dem Hintergrund möglicherweise im Zuge der Energiewende vorübergehend steigender Strompreise von großer Bedeutung. Hinzu komme der Tatbestand, dass der Ausbau von strombasierten Produktionsverfahren und der zunehmende Automatisierungsgrad zu einer Erhöhung des Stromverbrauchs führen werden. Um die Energiekosten in Unternehmen dennoch zu senken, müsste daher die Effizienz gesteigert und somit gezielt in Effizienztechnologien und -maßnahmen investiert werden. Darüber hinaus senken die Unternehmen damit nicht nur ihre eigenen Stromkosten und steigern den Gewinn, die Investitionen schaffen auch Wachstum, Arbeitsplätze und stimulieren Innovationen auf der Anbieterseite. Ralph Büchele von Roland Berger: „Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Energieeffizienz steigern.“ Sowie: „Energieeffizienz wird als Beschäftigungsmotor und als Attraktivitätsfaktor immer wichtiger. Deutschland nimmt hier bereits heute eine führende Rolle ein.“

In der Papierindustrie könnten durch energieeffizientere Technologien bereits im Jahr 2030 rund 30% eingespart werden, bis 2050 sogar rund 50%. In der Metallverarbeitungsindustrie liegt das Einsparpotential bis 2050 bei etwa 40% der Stromkosten.
 

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