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4 Tipps, wie Sie Schreibblockaden überwinden

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Die Angst vor der leeren Seite… Der Curser blinkt, wartet auf den ersten Buchstaben und den nächsten und den nächsten. Doch es scheint wie verhext. Kein einziges Wort bildet sich in Ihrem Kopf. Nur eine große Leere – oder auch ein Überfluss an Informationen. Wo soll ich nur anfangen, fragen Sie sich vielleicht. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Schreibblockaden entstehen und mit welchen Möglichkeiten Sie wieder in Tipplaune kommen.

Warum Sie nicht mehr schreiben können

Schreibblockaden können jeden treffen, der mit der Redaktion von Texten zu tun hat: Journalisten, Schriftsteller, Blogger… aber auch Mitarbeiter, die einen Projektbericht verfassen sollen, oder Studenten, die an ihrer Seminararbeit sitzen. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Bei einigen steht die Angst zu versagen im Vordergrund. Negative Erfahrungen blockieren die Ideenfindung und die Seite bleibt leer.

Bei anderen liegen inhaltliche Schwierigkeiten zugrunde. Wenn zu wenige Informationen zu einem Thema vorliegen, fällt es schwer, den ersten Satz zu schreiben. Zu viele Angaben führen zu einem Wirrwarr im Kopf. Die Folge: Ein klarer Gedanke scheint unmöglich. Was also tun?

Tipp 1: Eine Pause machen

Es mag einfach klingen – ist es auch. Wenn Sie Ihrem Geist eine Pause gönnen, etwas frische Luft schnappen und Ihre Gedanken in die Ferne schweifen lassen, gewinnen Sie den nötigen Abstand, den Sie brauchen. Dann gehen Sie mit neuer Energie ans Werk.

Tipp 2: Techniken zur Ideenfindung

Ihnen fehlen die richtigen Ideen? Oftmals schreit der Zensor in uns und blockiert tolle Einfälle, weil diese oder jene Person den Vorschlag nicht gutheißen würde. Mit verschiedenen Techniken lassen sich Ideen generieren, die Ihnen helfen, eine Ausrichtung für Ihren Text zu finden und mit Inhalt zu befüllen. Dabei geht es eher um Quantität als um Qualität. Beginnen Sie beispielsweise mit einer Mindmap und notieren Sie alle Begriffe, die Ihnen zu Ihrem Thema einfallen. Ein Beispiel: Ihr Thema lautet „Schreiben“. Mögliche Ideen sind „Textarten“, „Schreibgeräte“, „Stile“, „Zielgruppe“ und so fort.

Tipp 3: Coaching und Beratung

Wenn Sie noch am Anfang stehen, nicht wissen, wie Sie Ihren Text strukturieren sollen, beispielsweise ein Essay oder einen Fachartikel, können Sie einen Coach um Hilfe bitten. Diese Person steht Ihnen beratend zur Seite. Sie unterstützt Sie bei der Gliederung Ihrer Informationen, gibt Ihnen Hinweise zu Formulierungen oder Herangehensweisen. Wenn Sie etwa bei einer akademischen Arbeit auf unüberwindbare Schwierigkeiten stoßen, finden Sie kompetente Beratung unter anderem bei der Agentur Text und Wissenschaft.

Tipp 4: Kreative Schreibtechniken

Ihr Thema ist strukturiert, trotzdem lacht Sie der weiße Bildschirm höhnisch an? Es gibt eine ganze Fülle an unterschiedlichen Techniken, damit Sie wieder schwungvoll in die Tasten hauen. Dabei geht es nicht um die inhaltliche oder formale Korrektheit eines Textes, sondern einzig und allein darum, wieder einen Schreibrhythmus zu finden. Schreiben Sie einen beliebigen Satz, der Ihnen einfällt, zum Beispiel „Heute scheint die Sonne.“ Beginnen Sie den nächsten Satz mit dem letzten Buchstaben des vorhergehenden: „Es ist ein wunderbarer Tag. Gestern war ich im Garten.“ Und so weiter. Oder wählen Sie ein beliebiges Thema wie „Sommerurlaubsreiseplanung“ und schreiben Sie, was Ihnen dazu einfällt.

Finden Sie Ihren Weg!

Die Ursachen für Schreibblockaden sind sehr vielschichtig. Genauso vielfältig sind die Wege, mit denen Sie die Angst vor der leeren Seite überwinden können. Probieren Sie aus, welche Techniken am besten zu Ihnen passen und haben Sie Geduld mit sich selbst. Dann fließen die Worte wieder.

Beate Greisel

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