Wirtschaft

40 Auto-Zulieferer in Japan mit Produktionsproblemen

Aufgrund des verheerenden Erdbebens der Magnitude 9,0 am 11. März vor der Nordostküste Japans, der anschließenden vernichtenden Tsunami und der partiellen Kernschmelze in vier Reaktoren des AKW Fokuschima-1 kommt es weiterhin zu Stromrationierungen und fächerartigen Stromabschaltungen. Drei Tage nach dem Beben war die Insel in fünf Energiezonen für planmäßige Stromabschaltungen eingeteilt worden, um neue Havarien wegen Überlastung zu vermeiden. Die in der Wirtschaft spürbaren Folgen sind Produktionsausfälle. Laut dem Vorstandschef des französisch-japanischen Autokonzerns Renault-Nissan, Carlos Ghosn, gebe es gegenwärtig Probleme bei mindestens 40 japanischen Produzenten von Zulieferteilen der Automobilindustrie. Für eine Vollständige Wiederaufnahme der Produktion seien noch Monate sowie Milliarden Euro notwendig. So haben auch die japanischen Automobilhersteller im März insgesamt 356.000 PKWs weniger gebaut als ursprünglich geplant. Der Weltgrößte Autobauer Toyota hat nun zumindest angekündigt, die Produktion der gefragten Modelle Toyota Prius, Lexus HS 250h und Lexus CT 200h wieder aufzunehmen. In anderen Toyotawerken ruht die Produktion dagegen weiterhin.
 

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