Technologie

40-Jahre-Zeitrafferaufnahmen aus dem All – Google zeigt beunruhigenden Wandel auf der Erde

Zu Ehren des vierzigjährigen Jubiläums der "Landsat"-Satelliten, die die Erde umkreisen und abfotografieren, hat Google ein Video veröffentlicht, in dem einige der spektakulären Aufnahmen als Zeitraffer präsentiert werden. Zu sehen sind neben atemberaubend schönen Aufnahmen auch der beunruhigende Wandel auf unserem Planeten – etwa das Verschwinden von Regenwäldern und Seen, beispielsweise das Austrocknen des einst riesigen Aralsees in Zentralasien. Beeindruckend ist auch das Wachstum mancher Metropolregionen auf dieser Welt.

Google greift seit 2008 auf die "Landsat"-Daten für seine Landkartendienste zurück. 1972 wurde der erste Erdbeobachtungssatellit des "Landsat"-Programms von der US-Weltraumbehörde NASA ins All geschossen. Allerdings hatten lange Zeit nur wenige Behörden und Forscher Zugriff auf die Daten, erst im Dezember 2008 wurde entschieden, die Informationen öffentlich zugänglich zu machen. Seit dem nutzt Google die Fotos aus dem Weltraum für seine Dienstleistungen.

Ein "Landsat"-Satellit umrundet die Erde in etwa 100 Minuten, dementsprechend umkrisen die Satelliten den Planeten 14-mal pro Tag. Dabei wird von jedem der insgesamt sieben Satelliten ein Streifen von 185 Kilometer Breite abfotografiert. Daraus ergibt sich, dass alle 16 bis 18 Tage somit dasselbe Gebiet fotografiert wird, was eine sehr genaue Darstellung der Veränderungen auf der Erde ermöglicht.

Link zu dem beeinduckenden Google-Video "A Planetary Perspective: With Landsat and Google Earth Engine"

(mb)

 

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