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5 Gerichte, auf die Sie bei Weihnachtsfeiern und Geschäftsessen besser verzichten!

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Die Weihnachtsfeiern stehen an und mit ihnen die Geschäftsessen, die Essen mit Kollegen und Geschäftspartnern. Adventszeit ist Schlemmerzeit! Aber bei Weihnachtsfeiern und allgemein bei geschäftlichen Anlässen gilt: Was schmeckt ist sekundär. Überlegen Sie sich auch, wie es aussieht, wenn Sie das Gericht in Ihren Mund befördern. Und denken Sie daran, wie es wirkt, wenn es auf Ihrem Hemd oder Ihrer Bluse landet… Wir verraten Ihnen heute, was Sie besser nicht bestellen sollten und zeigen Ihnen gute Alternativen auf.

5 Don’ts: Diese Gerichte sollten Sie bei Weihnachtsfeiern und Geschäftsessen weder servieren noch bestellen!

1. Spaghetti mit oder ohne Tomatensoße

Der Klassiker: Spritzer der knallroten Soße auf dem weißen Hemd erinnern an ein Massaker. Überlange Nudeln hängen aus dem Mundwinkel – was tun? Abbeißen? Oder doch besser reinschlürfen? Loriot hat eindrucksvoll gezeigt, was mit so einer Spaghetti Peinliches passieren kann.

Quelle: Der Clustr / YouTube

Bei Weihnachtsfeiern und offiziellen Anlässen deshalb sind sowohl Spaghetti als auch Tomatensoße deshalb ein Tabu!

Besser: Risotto, Penne oder Gnocchi. Risotto lässt sich elegant mit Löffel oder Gabel unfallfrei in den Mund befördern. Gleiches gilt für kurze Nudeln wie Penne, Tortelloni oder Farfalle. Auch die kleinen italienischen Kartoffelklößchen namens Gnocchi sind eine gute Alternative für Pasta-Liebhaber. Dazu am besten eine Sahnesoße. Denn wenn doch mal was daneben geht, ist das halb so schlimm.

2. Blutiges Steak

Blutspritzer auf weißer Bluse – nur Tomatensoße ist schlimmer! Fettspritzer von Kräuter- oder Knoblauchbutter vervollständigen das Bild. Wenn das Fleisch außerdem nicht ganz perfekt ist oder – was in Restaurants leider ziemlich oft der Fall ist – die Messer nicht scharf sind, säbeln Sie an zähen Stücken, bis Ihnen der Arm abfällt.

Besser: Ein dünnes Schnitzel, natur oder paniert, das sich gut schneiden und elegant in den Mund stecken lässt.

3. Salat

Gerade Frauen neigen dazu „nur einen Salat“ zu bestellen. Lassen Sie es – vor allem bei Geschäftsessen! Denken Sie an die Maulsperre, die ein zu großes Blatt verursacht. Es mit Messer und Gabel zu falten: zwecklos. Hinzu kommt die unberechenbare Soße, die sich noch auf dem Blatt befindet. Schon bald aber wird sie auf ihrem Blazer sein, wenn Sie nicht höllisch aufpassen.

Besser: Wenn Sie vegetarisch, gesund und kalorienarm essen wollen, dann bestellen Sie lieber einen Gemüseteller, eine Ofenkartoffel oder ähnliches. Wenn es denn unbedingt roh sein muss, ordern Sie bei Weihnachtsfeiern eben Rohkostsalate, die sich leichter in mundgerechte Portionen teilen lassen.

4. Ganzer Fisch oder Krustentiere

Nur wenn Sie absolut sicher sind, wie man einen Fisch filetiert, sollten Sie bei Weihnachtsfeiern einen ganzen Fisch bestellen. Schließlich wollen Sie nicht vor Chef und Kollegen röchelnd unter dem Tisch liegen, weil sich eine Gräte in Ihre Mandeln verbohrt hat. Gleiches gilt für Krusentiere: Vergewissern Sie sich stets, dass diese bereits aus der Schale gepult sind, wenn sie serviert werden. Nichts wirkt unansehnlicher, als jemand, der mit voller Kraft und mit fettigen Fingern an sein Essen gelangen will.

Besser: Bestellen Sie ein Fischfilet. Um Gräten oder ähnliches müssen Sie sich dann keine Sorgen mehr machen. Bei Krustentieren wie Scampi oder Gambas sollten Sie vorher nachfragen, ob diese schon aus der Schale gelöst wurden – beispielsweise wenn Sie in einer Fischsuppe oder in einer Pastasoße verarbeitet sind.

5. Suppe

Auf den ersten Blick ein Kinderspiel. Löffel eintauchen, ab in den Mund und fertig. Aber gerade wenn bei Weihnachtsfeiern in exklusiven Restaurants großer Wert auf korrekte Tischmanieren gelegt wird, heißt es: Nicht pusten. Nicht schlürfen. Nicht kleckern. Der Löffel darf nur mit der Spitze zum Mund geführt werden. Ein eigenes Kapitel ist das Brot: Schmieren Sie sich kein Butterbrot als Sättigungsbeilage! Brechen Sie es in mundgerechte Stücke und essen Sie es zur Suppe. Nicht vorher und nicht nachher – und auf keinen Fall tunken Sie es ein! Sie wollen auch noch den letzten Rest ihrer Cremesuppe essen: Auf keinen Fall austrinken! Das dürfen Sie nur bei klaren Brühen (die auch meist in der Suppentasse serviert werden). Nicht einmal aufheben dürfen Sie den Teller.

Besser: Wenn Sie sich diesen Etikette-Spießrutenlauf nicht zutrauen, verzichten Sie besser auf die Suppe. Als alternative Vorspeisen eignen sich mediterrane Antipasti oder orientalische Mezze, die meist schon mundgerecht serviert werden und daher das Blamierrisiko minimieren. Auch kalte Terrinen, die sich leicht portionieren lassen sind für Geschäftsessen und Weihnachtsfeiern geeignet.

Auf Weihnachtsfeiern wird nicht nur gegessen, sondern auch geredet! Lesen Sie hier von Barbara Blagusz 11 Tipps für eine Weihnachtsrede, die nicht langweilt!

Katja Heumader

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