Wirtschaft

Adidas geht nach Hacker-Angriff offline um Daten zu schützen

Die Homepage des Sportartikelherstellers Adidas aus Herzogenaurach ist seit Freitag offline. Adidas begründet dies, um nach einem Hacker-Angriff die Daten seiner Nutzer und Besucher zu schützen. Betroffen ist auch das US-Tochterunternehmen Reebok. Die Sperrung der Internetseiten dauert auch am Montagmorgen noch an – hier wird offiziell von einer technischen Störung gesprochen („Due to technical difficulties our website is currently not available“). Die Online-Shops sind allerdings nach wie vor erreichbar. Auch die US-amerikanische Firmenseite von Adidas ist weiterhin erreichbar. Diese Seite läuft über einen anderen Zentralrechner und ist daher nicht von dem Hacker-Angriff betroffen. Online-Kunden aus den Ländern, die von der Aktion betroffen sind, sollen im Rahmen einer Rabattaktion entschädigt werden.

Adidas nutzt das Medium Internet offensiv für sein Marketing. Das Unternehmen zählt mittlerweile nach eigener Darstellung 20 Millionen Fans auf Facebook, die Werbevideos auf YouTube seien bereits über 15 Millionen Mal geklickt worden. Dies habe laut Vorstandschef Herbert Hainer wesentlich zur guten Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres beigetragen. Adidas hat 2010 bei einem Umsatz von 12 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis von 894 Millionen Euro eingefahren., der Gewinn nach Steuern betrug 568 Millionen Euro.

 

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