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AGITANO Wochenschau – Rückblick auf die KW 21/2013

AGITANO Wochenschau Der Rückblick auf die vergangene Woche bei AGITANO

Das war das Wichtigste der Woche KW 21/2013 auf AGITANO, dem Wirtschaftsforum für den Mittelstand. Rückblick auf die wichtigsten Studien und Fachbeiträgen, Mittelstands- und Wirtschaftsnachrichten, Leitfäden und Hinweise für UnternehmerInnen, Fach- und Führungskräfte sowie Unternehmen und Betriebe aus der zurückliegenden Woche.

Seit kurzem sind wir auch regional in Augsburg und München vertreten.

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Kolumnen und Themenserien auf AGITANO

Franz Alt: Neue Höchstzahlen bei CO2-Emissionen. Wie die Messergebnisse der US-Wetterbehörde Noaa Ende letzter Woche zeigen, ist ein Umstieg auf erneuerbare Energien nicht nur aufgrund drohender Ressourcenknappheit immer dringender. Denn es wurde ein neuer Rekord der CO2-Emissionen aufgestellt: global gesehen liegen die CO2-Werte nun bei 400ppm – das ist der höchste Wert seit drei Millionen Jahren.

Stéphane Etrillard, Rhetorik im Unternehmensalltag (12): 80 Prozent der Arbeit einer Führungskraft ist Kommunikation – eine gute Kommunikation steigert die Produktivität des Unternehmens. Eine wesentliche Aufgabe von Führungskräften besteht heute darin, die individuellen Fähigkeiten, den persönlichen Kommunikationsstil sowie die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter und Teams zu verstehen und im Sinne des Unternehmens zu nutzen. Denn missglückte Kommunikation, unbefriedigend verlaufende Gespräche, unverständliche Anweisungen etc. verursachen Demotivation, Unzufriedenheit und somit nicht zuletzt Kosten!

Margit Hertlein: Jetzt mal im Spaß – Humor in der Wirtschaft (3): Warum Krokodile nicht lachen. Es gibt ausreichend Gründe, dem Stammhirn und dem limbischen System dankbar zu sein, aber der Stolz der menschlichen Rasse sind sie allerdings dennoch nicht… Aber gerade bei Meetings sind sie auch heute noch häufig wieder voll in Aktion, denn klares Denken braucht ein ausgeruhtes und sattes Stammhirn…

Das Kolumnending: Herzlich willkommen zu unserem kleinen Online-Kurs „Wie zerstöre ich das Leben einer 18-jährigen Schülerin?“ Hier werden Sie in kurzen und effizienten Schritten erfahren, was Sie benötigen, um einem weiblichen Teenager im Altersbereich zwischen 17 und 18 mal richtig eins auszuwischen.

Lothar Lay: „Erfolgreich Preise verhandeln in 5 Stufen“ – Stufe 2: Professionelle Preisnennung, die überzeugt. Besonders wichtig ist, dass Ihr Kunde am Ende überzeugt ist, dass nur SIE der ideale, ihn unterstützende Partner sind. Wenn Sie das schaffen, dann gleitet auch langsam der Preis auf einen Nebenschauplatz ab. Dennoch gibt es bei der Preisverhandlung selbst einiges zu beachten, ansonsten kommt es zu unendlich vielen Fehlerquellen und verpassten Chancen.

Petra Schuseil:Finde Dein Lebenstempo – mit dem richtigen Tempo zu mehr Leben“ – über das richtige individuelle Lebens- und Arbeitstempo, Temporegler und Lebensqualität. Denn das Lebenstempo ist sehr individuell: Manche laufen erst unter Hochdruck so richtig zur Höchstform auf, andere wieder können ihre volle Leistungskraft am besten in Ruhe, bei weniger Stress und bei etwas geringerem Tempo entfalten.

Marinda Seisenberger: Managing Diversity – Über den Umgang mit Vielfalt (7): Brain gain – Vielfältige Belegschaften bringen Deutschland voran. Die Eurokrise bringt viele gut ausgebildete Südeuropäer dazu, auf der Suche nach Arbeit vorübergehend nach Deutschland zu kommen. Aber nicht als Erntehelfer oder an Fließbänder wie früher, sondern in Laboratorien und als hoch motivierte Fachkräfte. Deutschland darf sich diese Chance vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels nicht entgehen lassen und sollte mit einer Willkommenskultur die binneneuropäische Fachkräftewanderung begrüßen.

Sonja Volk:Service – die Extrameile im Verkauf„. In der dieswöchigen Ausgabe der Themenserie Erfolg beginnt im Kopf gibt die Erfolgs- und NLP-Trainerin Sonja Volk einige Tipps, wie Sie ihren eigenen Service in der Vertriebsbranche verbessern können.

Interviews und Buchtipps der KW 21/2013

Jumi Vogler: Excellence in leadership – Spitzenführung schafft Spitzenleistung. Wie man Mitarbeiter mit Begeisterung zu Spitzenleistungen motivieren kann. Will man Spitzenleistungen, muss man die herrschende Führungsdefinition ändern, Leistung sei nur mit Druck und Kontrolle zu erhalten. Im Gegenteil: Arbeit muss Spaß machen und die Aufgabe des Unternehmens und der Führungskräfte ist es, den Mitarbeitern den Raum zur Verfügung zu stellen, dass diese wirklich Spaß an der Arbeit haben. Das schafft intrinsische Motivation und Lust an der Leistung, was sich dann in Spitzenleistung niederschlägt.

Praxisbeispiel für Energieautarkie in mittelständischen Betrieben: Instrumentenmanufaktur Framus & Warwick mit Sitz in Markneukirchen im sächsischen Vogtland. Der mittelständische Betrieb mit 60 Mitarbeitern, der E-Gitarren und E-Bässe für gehobene Ansprüche bis hin zu Rocklegenden wie dem U2-Basisten Adam Clayton herstellt, wird im Hebst 2013 zu 100% energieautark sein. Interview mit dem Gründer und Geschäftsführer Hans-Peter Wilfer über die Hintergründe und die Umsetzung.

Buchtipp: „Transfer von Forschungsergebnissen in die industrielle Praxis – Konzepte, Beispiele, Handlungsempfehlungen„. Wie dieser Transfer effektiv und effizient gestaltet werden kann, hat das Fraunhofer IAO gemeinsam mit dem Fraunhofer ISI, dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn sowie der VDMA-Gesellschaft für Forschung und Innovation mbH (VFI) im Projekt »Entwicklung von Transfermechanismen für die effiziente und nachhaltige Verbreitung von Forschungsergebnissen in die industrielle Praxis am Beispiel Mechatronik« untersucht.

Weiteren interessante Nachrichten aus dem Business-Umfeld

Finanzielle Förderung der betrieblichen Kinderbetreuung: Die Zuschüsse des Bundesfamilienministeriums für den Ausbau der betrieblichen Kinderbetreuung für Mitarbeiterkinder unter drei Jahre betragen pauschal 400 EUR pro neu geschaffenem Ganztagsplatz und Monat, bei einer Arbeitgeberbeteiligung von mindestens 250 EUR pro Monat und Platz. Von einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf profitieren dabei nicht nur die Eltern und zugleich die Unternehmen, auch die staatlichen Fördergelder werfen langfristig eine Rendite von 5 Prozent für die Gesellschaft ab. Allein schon flexiblere Arbeitszeiten würden helfen.

Software für energieeffiziente Industrieroboter: Software erlaubt Energieeffizienz von Roboteranwendungen zu messen und zu optimieren. Wie kann ich meine geplante Anlage so gestalten, dass sie nicht nur meine Anforderungen hinsichtlich Takt und Ausbringung erfüllt, sondern gleichzeitig auch energieeffizient arbeitet? Wie kann ich eine bestehende Anlage so anpassen, dass der Energieverbrauch gesenkt wird? Der kostenfreie Fraunhofer Software-Baukasten gibt Antworten.

„Media Trend Outlook“ von PricewaterhouseCoopers: Umsätze mit Online-Videowerbung wachsen in Deutschland jährlich um 23% auf 500 Mio. Euro in 2017. Eye-Tracking-Studie belegt die Wichtigkeit einer effektiven Targeting-Methode und zeigt die Erfolgsfaktoren der Videowerbung. Mehr als 54 Prozent der Onlinenutzer nehmen Videowerbung auf Webseiten wahr und die meisten Onlinenutzer finden Videowerbung grundsätzlich interessanter als statische Onlinewerbung. Allerdings ist die hohe Effektivität der Videowerbung nur mit hochwertigen Werbespots und auch nur bei der onlinetypischen präzisen Zielgruppenausrichtung zu erzielen.

Gesamtwirtschaftliches Stellenangebot: 40 Prozent der offenen Stellen in kleinen Betrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung veröffentlicht turnusmäßig Exel-Tabelle mit dem gesamtwirtschaftlichen Stellenangebot (EGS) im ersten Quartal 2013 – 808.000 offene Stellen in Westdeutschland und 142.000 in Ostdeutschland. Das IAB erfasst viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet werden.

Langzeitstudie: Smart Meter und EnergyMonitor Software sparen 15% Strom in Privathaushalten ein. Zentraler Faktor dafür ist die bedarfsgerechte Aufbereitung der Energieverbrauchsdaten durch Anzeigen auf dem Fernseher, PC oder Smartphone, was das Energiebewusstsein der Bewohner erhöht und Stromfresser entlarvt, die dann zeitversetzt zu günstigen Zeiten laufen können.

Bundesweite Kennzeichenmitnahme beschlossen – bei Umzug entfällt neues Kfz-Kennzeichen. Neuregelung soll am 1. Juli 2014 in Kraft treten. Mit der Neuregelung wird zudem der erste Schritt für eine internetbasierte Zulassung von Fahrzeugen getan.

KfW-Economic-Research zur Eurokrise: Ursachen und mögliche Wege aus der Rezession. Die Rezession in Europa hat drei Ursachen: die Notwendigkeit zu Strukturreformen im Zeitraffer, die mangelnde Kreditversorgung der Privatwirtschaft aufgrund der Altlasten im Bankensektor sowie die Sparpolitik der vergangenen Jahre. Diese drei Ursachen der europäischen Rezession müssen gleichzeitig, aber mit unterschiedlichen Maßnahmen und verschiedenen Zeithorizonten bekämpft werden. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit den wichtigsten, ökonomisch sinnvollen Maßnahmen.

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Wir hoffen, Sie erhalten mit dieser Wochenschau eine interessante Retrospektive auf einige Highlights der vergangenen Woche. Zugleich wünschen wir ein schönes und erholsames Wochenende und frohe Ostern.

Ihre AGITANO Redaktion

Marc Brümmer

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