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Alles, was recht ist? Startups in China und Hong Kong

Junger Mann vor Skyline in Hong Kong spielt auf seinem Smartphone

Für viele deutsche Startups, stellt der chinesische Markt im Allgemeinen – und Hong Kong im Besonderen – eine äußerst attraktive Option dar. Doch Vorsicht! Bevor man auf diesem aktiv wird, gibt es viele Fragen zu klären. Unter anderem rechtliche.

China: Moderner als Silicon Valley?

In einem Artikel der New York Times, der auch hierzulande Aufsehen erregte, stellte Autor Paul Mozur fest, dass die chinesische Technologiebranche in Sachen Innovation und Modernität seinem US-amerikanischen Pendant aus dem berühmt-berüchtigten Silicon Valley den Rang abgelaufen hätte. Aus Mozurs Sicht unterstützen folgende Belege sein Argument:

1. Mobile Payment, das bargeldlose Bezahlen via Smartphone, ist dank chinesischen Apps wie Alipay schon lange Realität. US-Techriesen wie Facebook arbeiten noch an dieser Funktion.

2. Didi Chuxing hat den chinesischen Ableger von Uber geschluckt und damit eindrucksvoll demonstriert, dass chinesische Player inzwischen mit den Startup-Riesen aus den USA mithalten können.

3. WeChat bot weit vor Facebook schnelle, integrierte Artikel an. Zudem entwickelte der chinesische Techriese bereits eine Walkie-Talkie-Funktion als WhatsApp noch gar nicht daran dachte und integrierte die Nutzung von QR-Codes lange vor Snapchat.

Hong Kong: Interessanter Markt mit einigen zu klärenden Fragen

Diese Entwicklungen (und die Tatsache, dass im Reich der Mitte für 600 Millionen Einwohner das Smartphone das internetfähige Device schlechthin darstellt) lässt vor allem für junge, international ausgelegte Startup-Unternehmen aus der IT-Branche den chinesischen Markt im Allgemeinen und jenen in Hong Kong im Besonderen als äußerst attraktiven erscheinen. Das zeigt sich unter anderem dadurch, dass sich vor allem in Hong Kong Juristen, wie zum Beispiel die von Mühler McKay, spezialisiert auf den Gebieten der Unternehmens-, Steuer- und  Rechtsberatung, seitens der deutschen Wirtschaft, steigender Nachfrage erfreuen.

Das junge deutsche Startup hat die Perspektiven und Potentiale des Wirtschaftsraums Hong Kong rechtzeitig erkannt und versteht sich selbst als Vermittler zwischen deutschem und chinesischem Recht, sowie als Berater von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Die erfahrenen Rechtsanwälte von Mühler McKay garantieren umfassende und professionelle Beratung für ihre internationalen, aber vorrangig deutschen Klienten.

Denn – auch das gehört zum chinesischen Wirtschaftswunder – gibt es für deutsche Unternehmen, die in China und Hong Kong Fuß fassen möchten, komplexe Rechtsfragen zu klären. Dazu zählen:

  • Rechtliche Fragestellungen in Bezug auf die Gründung von Gesellschaften.
  • Fragen der internationalen Besteuerung.
  • Fragen einer eventuellen Doppelbesteuerung.
  • Fragen zum Außensteuergesetz (AStG).
  • Fragen zur laufenden Administration (z. B. Buchhaltung).
  • Fragen zu Arbeitsvisa für nach China und Hong Kong entsendete Angestellte.
  • Fragen zu internationalen Verträgen.

Gerade der Markt in Hong Kong nimmt bezüglich der oben aufgelisteten Fragen eine Sonderstellung ein. Seit ihrer Rückgabe an die Volksrepublik China gilt die Metropole als Tor zur chinesischen beziehungsweise asiatischen Wirtschaft. Ohne externe Expertise, zum Beispiel durch Rechtsanwälte, wird man als Unternehmer sich auf diesem nicht etablieren können.

Christoph Schroeder

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