Wirtschaft

Allianz bleibt trotz Börsenturbolenzen knapp in der Gewinnzone

Versicherer sind traditionell einer der großen Leidtragenden bei Börsenturbolenzen. Angesichts der im Sommer wegbrechenden Börsenwerte nach dem enormen Boom im ersten Halbjahr kann sich der Versicherer Allianz dennoch über einen kleinen Gewinn von 258 Millionen Euro im dritten Quartal freuen. Das sind allerdings 85% weniger als der 1,26 Milliardengewinn im Vorjahreszeitraum. Allein die Verluste aus Kapitalanlagen betrugen für Europas größten Versicherer 2,5 Milliarden Euro – ein deutliches Zeichen für die in den letzten Jahren extrem gestiegene Volatilität der Aktienmärkte. Die Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen betrugen dagegen gerade einmal verkraftbare 200 Millionen Euro. Positiv verliefen für den Versicherer hingegen dieses Quartal die Naturkatastrophen: Eine glimpfliche Hurrikansaison, sowie geringe Schäden in Europa verursachten zusammen gerade einmal Kosten in Höhe von 413 Millionen Euro. Die Allianz hält weiter an dem Jahresziel eines operativen Gewinns von 7,5 bis 8,5 Milliarden Euro fest.
 

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