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Als Lohnhersteller sich stets neu erfinden

Lohnhersteller stehen selten im Rampenlicht der Wirtschaftswelt, sind aber eine ihrer wichtigsten Stützen. Darunter versteht man Unternehmen, die im Auftrag anderer Unternehmen produzieren. Ihr Name leitet sich vom festen Lohn ab, den sie für die Herstellung von Produkten erhalten. Lohnhersteller findet man nahezu überall. In der Kosmetik, in der Pharma- oder in der Lebensmittelindsutrie. Folgende Beispiele zeigen: Lohnhersteller stehen unter hohem Innovationsdruck.

Warum Lohnhersteller?

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Viele Pharmahersteller setzen auf die Dienstleistungen der Lohnhersteller. (Bild: I-vista / pixelio.de)

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum sich Unternehmen in puncto Produktion an Lohnhersteller wie Aakamp wenden. In der Pharmaindustrie zum Beispiel gibt es zahlreicher Hersteller von Nachahmungspräparaten, so genannter Generika, die selbst über gar keine eigene Produktion verfügen. Ohne Generika wäre der in Deutschland sowieso recht preisintensive Medikamentenmarkt für Patienten noch teurer (siehe passend dazu: 27% der Arzneimittelausgaben oder 8 Mrd. Euro werden verschwendet).

Ein anderes Beispiel sind Unternehmen, die zwar einen eigenen Produktionsstandort besitzen, sich aber dazu entschließen, bestimmte Produkte nicht mehr selbst herzustellen. Etwa weil diese sich in einer späteren Phase ihres Lebenszyklus befinden und man sich auf die Herstellung des nächsten „Straßenfegers“ konzentrieren möchte.

Hoher Innovationsdruck

Heutzutage ist der Markt für Lohnhersteller deutlich härter umkämpft als noch vor einigen Jahren. So drängen Konkurrenz aus Indien und China auf diesem Markt. Sie bieten vornehmlich Großproduktionen an, wie sie in Europa aufgrund der relativ hohen Herstellungskosten nicht möglich sind. Aus diesem Grund ist für viele Lohnhersteller wie auch das Breddorfer Unternehmen Aakamp nicht Masse, sondern Klasse, im Sinne von Spezialisierung und kleinen Chargen das Thema. Nur so kann man sich von in- und ausländischen Konkurrenten abheben.

Das Alleinstellungsmerkmal von Aakamp beispielsweise ist der Entwurf eigener Nahrungsergänzungsmittel, diätetischer Lebensmittel, Proteinshakes, Pulver, Kapseln, Softgels und Tabletten. Hierbei greifen sie auf ein eigenes Rohstofflager zurück, sodass neue Präparate schneller produziert werden können als das bei den meisten konkurrierenden Unternehmen auf europäischer Ebene der Fall ist. Ihre Kunden generieren auf diese Weise einen signifikanten Zeit- und damit letztendlich Wettbewerbsvorteil. Ein fundiertes Qualitäts- und Sicherheitsmanagements garantiert die Einhaltung wichtiger Standards und auf dem Markt geltenden Richtlinien.

Mit Extras punkten

Aufgrund der oben genannten Entwicklungen sind, neben gerade angesprochenen Qualitätsaspekt, das Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidend. Zudem achten immer mehr Lohnhersteller-Kunden zunehmend auf das Thema Total Cost of Ownership und berücksichtigen, dass für sie Kosten im eigenen Haus anfallen – auch im Falle einer Auslagerung der Produktion. Für die Kundengewinnung und -bindung gewinnen Extras, wie Effizienzsteigerungen und zusätzliche Dienstleistungen immer mehr an Bedeutung. Nur auf die Weise kann man als Lohnhersteller gegenüber der Konkurrenz im In- und Ausland punkten.

Christoph Schroeder

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