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Als Tester gute von schlechten Tests trennen!

Testberichte, kurz Tests, gibt es wie Sand am Meer. Die Kunst liegt darin, die Spreu vom Weizen zu trennen. Worauf gilt es beim Lesen einer Produktreview alles zu achten oder sollte ich am besten selbst zum Tester werden? Denn das ist inzwischen gar nicht so schwer.

Weltmeister im Vergleichen

iPhone, Smartphones, Mobile Internet
Von der Reise, über Laptops bis zum Smartphone. Der Deutsch liebt Tests bzw. Vergleiche. (Photo: „Reading News on iPhone5S GOLD“ original by Viktor Hanáček / picjumbo.com)

China ist weltweit auf dem Vormarsch. Damit ist dieses Mal nicht das beeindruckende Wirtschaftswachstum gemeint. Das Reich der Mitte hat uns Deutschen den Titel als „Reiseweltmeister“ abspenstig gemacht. Aber in puncto Vergleich macht uns so schnell keine Nation etwas vor. So nutzen 72 Prozent der deutschen Online-Nutzer Vergleichsplattformen im Internet, um sich über Preise und Dienstleistungen zu informieren.

Besonders beliebt: Das Vergleichen just erwähnter Reisen. Fast jeder zweite nutzt Vergleichsportale (47 Prozent), um Testberichte für sein infrage kommendes Urlaubsziel abzurufen. Dicht gefolgt von Konsumgütern (44 Prozent), Elektrogeräten (42 Prozent), Strom- und Gastarifen (37 Prozent) sowie Handy- (36 Prozent) und Internettarife (32 Prozent). Dabei stellte TNS Infratest fest, dass Männer häufiger als Frauen diese Vergleichsplattformen nutzen und die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen deutlich überdurchschnittlich gerne online Produkte und Dienstleistungen vergleicht.

Woran erkennt Otto Normalverbraucher gute Tests?

Wo Nachfrage herrscht, werden Angebote erstellt. Kein Wunder also, dass Test- beziehungsweise Vergleichsportale wie Pilze aus dem Boden schießen. Diese Entwicklung macht es für den berühmt-berüchtigten Otto Normalverbraucher inzwischen nicht leicht, die guten Tests von den schlechten zu unterscheiden. An einem Produkt interessierte Nutzer sollten die Berichte darauf untersuchen, ob neben dem Preis weitere Produkteigenschaft, wie zum Beispiel Haltbarkeit, Leistungsversprechen (in Form von Garantien, AGBs oder ähnlichem) intensiv geprüft werden.

Ein Video sagt mehr 1.000 Worte

Eine weitere Möglichkeit bietet das sich zum High-Speed-Internet entwickelte World Wide Web dank Online-Videos. Das Buxmann TestCenter zum Beispiel dokumentiert via Videoaufnahmen sämtliche ihrer Tests und sorgt für eine besonders hohe Transparenz bei der Beurteilung des jeweils getesteten Produkts.

Vom Verbraucher zum Tester

Das Spannende daran: Wer neugierig, nicht kamerascheu und zwischen 25 und 65 Jahre alt ist, kann selbst vom Verbraucher zum Tester werden! Dazu füllt man lediglich ein Kontaktformular und schickt – wie soll es auch anders sein – ein Video von einem selbst getesteten Produkt. Wer an dieser Möglichkeit interessiert ist, findet hier weiterführende Informationen.

Christoph Schroeder

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