Panorama

Andreas Decker, Landes-/Bundessieger „Jugend forscht“, Mathe./Informa.

Welche Bedeutung hat MINT für Sie persönlich und für den Standort Deutschland?

Als noch relativ junger Student der Mathematik und Physik sind die MINT-Fächer für mich von herausragender Bedeutung. Neben der Begeisterung, die ich schon als Schüler für diese Fächer entwickelte, – ich habe unter anderem in Mathematik, Physik und Chemie erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen – ist mir vor allem aber auch das Potential deutlich geworden, das gerade in diesen Fächern steckt. Bei der eigenen mathematischen Forschungsarbeit wurde mir bewusst, wie viel noch im Bereich der Mathematik, aber auch bei den anderen MINT-Fächern, erforscht werden kann.

Die MINT-Fächer stehen für die Entwicklung der Menschheit, sie sind damit unmittelbar mit dem jeweiligen Lebensstandard einer Gesellschaft verbunden. Ohne eine fundierte Ausbildung in den MINT-Fächern werden wir in einer globalisierten Welt unseren Lebensstandard nicht halten können. So können viele wichtige Herausforderungen in unserer Zeit, wie z.B. das Energieproblem, nur durch die MINT-Fächer gelöst werden.

 

Wie können wir ein Umdenken aus ihrer Sicht erreichen?

 

Die positive Darstellung dieser Fächer in der Schule und darüber hinaus ist besonders wichtig. Gerade im Jahr der Mathematik sollte man versuchen das öffentliche Interesse zu nutzen, um die Mathematik und auch die anderen MINT-Fächer mehr in den Vordergrund zu rücken. Schließlich basieren ja fast alle Annehmlichkeiten des modernen Lebens auf den MINT-Fächern, von A wie Auto bis zu Z wie Zahlungsverkehr.

Der wachsende Stellenwert der MINT-Fächer sollte in den Medien entsprechend zur Geltung kommen. Es ist sehr schade, wenn sich immer wieder Menschen damit brüsten in Fächern wie Mathematik in der Schule schlechte Noten bekommen zu haben und dafür auch noch Beifall erhalten; eine schlechte Deutschnote wirft niemand in den Ring. Menschen mit herausragenden Qualitäten in diesen Fächern dürfen nicht zu exzentrischen Außenseitern dieser Gesellschaft verklärt werden.

 

Wie schafft man es, mehr junge Menschen für MINT-Berufe zu begeistern?

 

Ich glaube, dass die Förderung der jungen Menschen in den MINT-Fächern durch Wettbewerbe einen wichtigen Teil darstellt. Erfolgreiche Teilnehmer sollten allerdings durch Schule und Politik mehr Anerkennung erfahren, denn je mehr positive Erlebnisse Schüler mit den MINT-Fächern in Verbindung bringen, desto eher werden sie sich hinterher auch für ein Studium eines dieser Fächer entscheiden.

Auf dem Weg zwischen der Schule und den MINT-Berufen muss die Begeisterung erhalten bleiben, ja sogar noch verstärkt werden. Dazu ist auch ein Umdenken bei Vertreten der MINT-Fächer erforderlich. Schließlich darf es nicht sein, dass eine größere Studienanfängerzahl durch einen verstärkten Auswahlmechanismus automatisch zu einer erhöhten Abbrecherquote führt. Erfolgreiches Umdenken muss an allen Fronten ansetzen, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Des Weiteren sollte man die angehenden Studenten auf die sehr guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt hinweisen. Absolventen der MINT-Fächer werden auch in Zukunft gebraucht und von den Unternehmen umworben.

 

Welche Bedeutung hat MINT für Sie persönlich und für den Standort Deutschland?

Als noch relativ junger Student der Mathematik und Physik sind die MINT-Fächer für mich von herausragender Bedeutung. Neben der Begeisterung, die ich schon als Schüler für diese Fächer entwickelte, – ich habe unter anderem in Mathematik, Physik und Chemie erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen – ist mir vor allem aber auch das Potential deutlich geworden, das gerade in diesen Fächern steckt. Bei der eigenen mathematischen Forschungsarbeit wurde mir bewusst, wie viel noch im Bereich der Mathematik, aber auch bei den anderen MINT-Fächern, erforscht werden kann.

Die MINT-Fächer stehen für die Entwicklung der Menschheit, sie sind damit unmittelbar mit dem jeweiligen Lebensstandard einer Gesellschaft verbunden. Ohne eine fundierte Ausbildung in den MINT-Fächern werden wir in einer globalisierten Welt unseren Lebensstandard nicht halten können. So können viele wichtige Herausforderungen in unserer Zeit, wie z.B. das Energieproblem, nur durch die MINT-Fächer gelöst werden.

 

Wie können wir ein Umdenken aus ihrer Sicht erreichen?

 

Die positive Darstellung dieser Fächer in der Schule und darüber hinaus ist besonders wichtig. Gerade im Jahr der Mathematik sollte man versuchen das öffentliche Interesse zu nutzen, um die Mathematik und auch die anderen MINT-Fächer mehr in den Vordergrund zu rücken. Schließlich basieren ja fast alle Annehmlichkeiten des modernen Lebens auf den MINT-Fächern, von A wie Auto bis zu Z wie Zahlungsverkehr.

Der wachsende Stellenwert der MINT-Fächer sollte in den Medien entsprechend zur Geltung kommen. Es ist sehr schade, wenn sich immer wieder Menschen damit brüsten in Fächern wie Mathematik in der Schule schlechte Noten bekommen zu haben und dafür auch noch Beifall erhalten; eine schlechte Deutschnote wirft niemand in den Ring. Menschen mit herausragenden Qualitäten in diesen Fächern dürfen nicht zu exzentrischen Außenseitern dieser Gesellschaft verklärt werden.

 

Wie schafft man es, mehr junge Menschen für MINT-Berufe zu begeistern?

 

Ich glaube, dass die Förderung der jungen Menschen in den MINT-Fächern durch Wettbewerbe einen wichtigen Teil darstellt. Erfolgreiche Teilnehmer sollten allerdings durch Schule und Politik mehr Anerkennung erfahren, denn je mehr positive Erlebnisse Schüler mit den MINT-Fächern in Verbindung bringen, desto eher werden sie sich hinterher auch für ein Studium eines dieser Fächer entscheiden.

Auf dem Weg zwischen der Schule und den MINT-Berufen muss die Begeisterung erhalten bleiben, ja sogar noch verstärkt werden. Dazu ist auch ein Umdenken bei Vertreten der MINT-Fächer erforderlich. Schließlich darf es nicht sein, dass eine größere Studienanfängerzahl durch einen verstärkten Auswahlmechanismus automatisch zu einer erhöhten Abbrecherquote führt. Erfolgreiches Umdenken muss an allen Fronten ansetzen, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Des Weiteren sollte man die angehenden Studenten auf die sehr guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt hinweisen. Absolventen der MINT-Fächer werden auch in Zukunft gebraucht und von den Unternehmen umworben.

 

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