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Angst um Datensicherheit bremst E-Government in Deutschlands Kommunen

Deutschlands Kommunen reagieren skeptisch auf das aktuelle Thema E-Government. Vor allem haben sie Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Daten. Auch in anderen Belangen sind die Kommunalentscheider deutlich skeptischer als ihre Kollegen auf Bundes- und Landesebene.

Das geht aus dem „Branchenkompass Public Services“. Dabei handelt es sich um eine Umfrage, die das Marktforschungsinstitut forsa im Auftrag der Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting durchführte. Hierzu wurden 100 Entscheider aus 100 deutschen Bundes-, Landes und Kommunalverwaltungen zu den aktuellen Herausforderungen der öffentlichen Verwaltung befragt.

E-Government: Kommunen deutlich skeptischer

Breslau Rathaus
Rathaus der Stadt Breslau. V.a. auf kommunaler Ebene wird das Thema E-Government kritisch gesehen (Bild: Dieter Schütz / pixelio.de)

Für das Thema E-Government, der Abwicklung geschäftlicher Prozesse im Zusammenhang mit Regieren und Verwalten mithilfe von Informations- und Kommunikationstechniken, zeigten sich folgende Ergebnisse:

Bei vielen Entscheidern auf der kommunalen überwiegen die Bedenken den möglichen Nutzen beim Einsatz von digitalen Informations- und Kommunikationstechniken. Zwei Drittel der Kommunen stimmen der Aussage zu, dass Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit den Ausbau von E-Government bremsen.

Zusätzlich fühlen sich 62 Prozent bei verstärktem Engagement im E-Government auch durch Datenmissbrauch bedroht. Die Befragten aus Landes- und Bundesbehörden sehen diese Punkte deutlich weniger skeptisch.


Erfahren Sie auf Seite 2, warum gerade für Kommunen Datenschutz ein wichtiges Thema ist.

Christoph Schroeder

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