Wirtschaft

Apotheker bekommt 13 Mio. Abfindung, Nachfolgerin 1 Dollar pro Jahr

Der US-Technologiekonzern Hewlett-Packard entlässt seinen bisherigen Chef Léo Apotheker mit einem goldenen Handschlag, obwohl seine strategischen Entscheidungen stark kritisiert wurden. Allein seine Ankündigung von Mitte August, dass sich HP ganz aus dem klassischen PC-Geschäft zurückziehen könnte, hatte die Aktie an einem einzigen Tag um 20% abstürzen lassen. Der frühere SAP-Chef, unter dessen 11-monatigen Regie der Unternehmenswert um 40 Milliarden Dollar einbrach, bekommt eine Abfindung über 7,2 Millionen Dollar, Anteile im Wert von 3,56 Millionen Dollar und einen Leistungsbonus von 2,4 Millionen Dollar. Auch wird der Umzug nach Frankreich oder Belgien erstattet und etwaige Verluste bei der Veräußerung seines Anwesens in Kalifornien in einer Höhe von bis zu 300.000 Dollar ersetzt. Gegenüber diesem 13 Millionen Dollar Paket nimmt sich das Gehalt von Apothekers Nachfolgerin recht bescheiden aus. Sie wird einen Dollar im Jahr verdienen. Allerdings hat die neue HP-Chefin und frühere Ebay-Chefin, Meg Whitman, die Chance auf einen Bonus von bis zu sechs Millionen Dollar. Ein ähnlich niedriges Grundsalär mit der Option auf hohe Boni haben auch Yahoo-Gründer Jerry Yang, Steve Jobs von Apple und die Google-Manager Larry Page, Eric Schmidt und Sergey Brin.

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