Wirtschaft

Arabische Regime wollen sich zu einer Union zusammenschließen

Die arabischen Herrscherdynastien der Golfregion wollen den Golf-Kooperationsrat (GCC) zu einer Staatenunion, respektive Despotenunion, ausbauen. Nach der gegenwärtigen Phase der Kooperation, so der saudische König Abdullah, soll eine Phase der Union eingeleitet werden. Die fünf weiteren GCC-Mitglieder haben den Vorschlag begrüßt – anders als die Demokratisierungswünsche der Bevölkerung, die weiterhin unterdrückt, und im Falle Bahrains, auch mit Hilfe des saudischen Militärs erschossen wird. Dem GCC gehören neben Saudi Arabien auch Bahrain, Katar, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Oman an. Auf dem 32. Gipfel des GCC vereinbarten die Regime, eine Kommission zu bilden, die entsprechende Vorschläge ausarbeiten soll. Dem GCC wollen auch die Monarchien Marokko und Jordanien beitreten.

Der GCC besteht seit 1981. Ziel war von Anfang an auch eine gemeinsame Währung, der sogenannte Golf-Dinar. Das Projekt liegt allerdings nicht zuletzt aufgrund der Krise des Vorbilds, des Euros, vorerst auf Eis. Ursprünglich für 2010 vorgesehen, dürfte sie nun zwischen 2015 und 2020 kommen.

 

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