Wirtschaft

Arbeitskosten pro Stunde im Euroraum um 2,0%gestiegen

Die Arbeitskosten pro Stunde sind im Euroraum im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 2,0% gestiegen. Im vorigen Quartal betrug der Anstieg 2,8%. In der gesamten EU lag die jährliche Steigerungsrate im ersten Quartal 2012 bei 1,7%, nach einem Anstieg um 2,7% im vorangegangenen Quartal.

Die beiden Hauptkomponenten der Arbeitskosten sind Löhne und Gehälter sowie Lohnnebenkosten. Im Euroraum stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde ebenso wie die Lohnnebenkosten im ersten Quartal 2012 um 2,0% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Im vierten Quartal 2011 hatten die Steigerungen 2,6% bzw. 3,5% betragen. In der gesamten EU stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde im ersten Quartal 2012 um 1,7% und die Lohnnebenkosten um 2,1%. Im Vorquartal waren Steigerungsraten von 2,6% bzw. 3,4% verzeichnet worden.

Bei einer Aufschlüsselung nach Wirtschaftszweigen zeigt sich, dass im Euroraum im ersten Quartal 2012 die Arbeitskosten pro Stunde in der Industrie mit einer jährlichen Rate von 2,5%, im Baugewerbe von 1,9% und im Dienstleistungssektor von 1,8% gestiegen sind. In der gesamten EU stiegen die Arbeitskosten pro Stunde in der Industrie um 2,7% sowie im Baugewerbe und im Dienstleistungssektor um je 1,4%.

Diese Daten wurden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

Mitgliedstaaten

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten für das erste Quartal 2012 vorliegen, verzeichneten Estland (+7,2%), Bulgarien (+6,8%), Österreich (+5,3%) und Rumänien (+5,2%) die größten Zuwächse der Arbeitskosten pro Stunde und Luxemburg (+0,9%) und Zypern (+1,0%) die niedrigsten Zuwächse. Die Arbeitskosten pro Stunde fielen in Slowenien (-1,2%) und blieben im Vereinigten Königreich stabil im Jahresvergleich.

 

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