Wirtschaft

Arbeitslosenquote in der EU bei 9,8%, in der Euro-Zone bei 10,3%

Die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone hat sich im Oktober gegenüber dem Vormonat um 0,1% auf 10,3% erhöht. Seit knapp zwei Jahren schwankt die Arbeitslosenquote in den Euro-Staaten um die Zehn-Prozent-Marke. Im Oktober 2010 lag die Quote bei 10,1%. In der gesamten EU erhöhte sich die Arbeitslosenzahl im Vormonatsvergleich ebenfalls um 0,1% auf nun 9,8%.

Die geringsten Arbeitslosenzahlen weisen dabei Österreich (4,1 Prozent), Luxemburg (4,7 Prozent) und die Niederlande (4,8 Prozent) auf. Schlusslichter sind Spanien (22,8 Prozent), Griechenland (18,3 Prozent) und Lettland (16,2 Prozent). Deutschland liegt mit 6,4% im oberen Mittelfeld.

Die Jugendarbeitslosenquote erreichte in der gesamten EU 22,0 Prozent und im Euroraum 21,4 Prozent. Spitzenreiter sind hier die Niederlande (8,2 Prozent), Deutschland (8,5 Prozent) und Österreich (9,1 Prozent), die Schlusslichter sind Spanien (48,9 Prozent) und Griechenland (45,1 Prozent).

Zwölf Staaten der EU-27 meldeten dabei im Jahresvergleich einen Rückgang der Arbeitslosenquote: Spitzenreiter ist Estland (von 16,1 Prozent auf 11,3 Prozent) vor Litauen (von 18,3 Prozent auf 15,0 Prozent). Die übrigen fünfzehn Mitgliedstaaten meldeten im Jahresvergleich einen Anstieg: Die höchsten Anstiege verzeichneten dabei Griechenland (von 12,9 Prozent auf 18,3 Prozent) und Spanien (von 20,5 Prozent auf 22,8 Prozent).
 

 

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