Regionales

Arbeitslosenzahl steigt bundesweit an: In Bayern nicht

Bayern ist von der üblichen Sommerflaute auf dem Arbeitsmarkt nicht betroffen. Laut einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie lag die Arbeitslosenquote im Juli 2011 bei unveränderten 3,5%. Im Vorjahr gab es noch eine Quote von 4,1%. Bayerns Wirtschaftsminister Zeil macht robuste Konjunktur und die hohe Wettbewerbsfähigkeit bayerischer Unternehmen dafür verantwortlich und erwartet sogar nach der Urlaubszeit „für den Herbst weiter sinkende Arbeitslosenzahlen“. Jedoch mahnt der Minister zur Vorsicht. „Wir dürfen uns allerdings nicht zufrieden in die Sommerpause zurückziehen. Der Engpass bei den Fachkräften weitet sich zusehends aus. Mittlerweile gibt es in Bayern vor allem auch in vielen Handwerksberufen, wie bei Elektrikern, Schlossern und Mechanikern, weit mehr offene Stellen als potenzielle Bewerber. Dies stellt die Betriebe vor ernste Probleme“. Es reiche nicht, nur das Leistungspotential der bayerischen Arbeitskräfte auszuschöpfen, deshalb müsse das Einwanderungsgesetz den neuen Herausforderungen angepasst werden. „Wir müssen die Attraktivität Deutschlands auch für ausländische Fachkräfte mit beruflicher Qualifikation auf breiter Front kräftig steigern“, betont Zeil. Über die Hälfte der Landkreise in Bayern besitzen eine Arbeitslosenquote von nur einem oder zwei Prozent und haben damit Vollbeschäftigung erreicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.