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Auftaktkonferenz zum BMWi Technologieprogramm „Trusted Cloud“

Am 04. Oktober fand in Berlin die Auftaktkonferenz zum BMWi Technologieprogramm „Trusted Cloud“ statt. Ziel ist die Entwicklung und Erprobung innovativer, sicherer und rechtskonformer Cloud Computing-Lösungen, von denen insbesondere mittelständische Unternehmen profitieren sollen. Zu der Konferenz fanden sich Vertreter von 44 Unternehmen und 22 wissenschaftlichen Einrichtungen ein, die sich für eine Teilnahme an dem Programm qualifizieren konnten.

Der Parlamentarische Staatssekretär im BMWi Hans-Joachim Otto: „Cloud Computing bietet viele Vorteile für den Mittelstand. Die Unternehmen müssen keine teuren Software-Lizenzen mehr erwerben. Und sie müssen keine energiehungrigen Rechenzentren selbst einrichten. Stattdessen können sie genau die IT Ressourcen beziehen, die sie tatsächlich brauchen. (…) Mit Trusted Cloud wollen wir die Herausforderungen bei der Nutzung von Cloud Computing angehen. Die Projekte sollen Lösungen entwickeln, die als Good-Practice-Beispiele dienen können. Auch den Fragen des Rechtsrahmens, der Interoperabilität sowie der IT Sicherheit wollen wir uns annehmen. Und wir wollen die IT Unternehmen bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle unterstützen.“

Das Wirtschaftsministerium fördert im Rahmen des Technologieprogramms in den kommenden drei Jahren 14 Projekte mit rund 50 Millionen Euro – insgesamt waren 116 Projektvorschläge eingereicht worden. Dabei geht es zum einen um die Entwicklung von Basistechnologien, zum anderen um Anwendungen für Industrie, Gesundheit und den öffentlichen Sektor, sowie auch um Sicherheit, Zuverlässigkeit, Standards und Datenschutz. Insgesamt investieren Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammengenommen rund 100 Millionen Euro in den Technologieschwerpunkt „Trusted Cloud“.
 

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