Internet

Aus irgendwas mit Medien wird irgendwas mit Online Marketing

Als Ende der 1980er Jahre das Privatfernsehen in Deutschland Einzug erhielt, war von jungen Leuten oft der Satz „irgendwas mit Medien“ zu hören, wenn sie nach ihren Berufswünschen gefragt wurden. Gut ein Jahrzehnt später, verschafften die Erfolgsgeschichten der Internet-Startups diesem Trend zusätzlich Auftrieb. Doch nach dem Platzen der so genannten .com-Blase hat sich schnell Ernüchterung breit gemacht. Die Entwicklungen der vergangenen Jahre jedoch haben einen neuen Berufszweig entstehen lassen, für den aktuell eine große Nachfrage zu bestehen scheint: dem Online Marketing.

Mehr als Bannerwerbung

Lan, Kabel, Internet
Die via Internet immer größer werdenden Datenübertragungsraten verschaffen dem Online Marketing Auftrieb. (Bild: Paul-Georg Meister / pixelio.de)

Online Marketing, gerne auch Internet- oder Web-Marketing genannt, umfasst sämtliche Marketing-Maßnahmen, die darauf abzielen, Besucher auf eine ganz bestimmte (in den meisten Fällen die eigene) Internetpräsenz zu lenken, wo im Anschluss ein Geschäft abgeschlossen oder zumindest angebahnt werden kann.

Dabei geht es um mehr als die klassische Bannerwerbung, die dank Diensten wie Adblock, sowieso zunehmend an Attraktivität verliert. Vielmehr beinhaltet der Begriff moderne und komplexe Dienstleistungen, wie zum Beispiel Suchmaschinenmarketing, -optimierung sowie Social Media-, Affiliate- und Video-Marketing.

Smartphones, Tablets und High Speed-Internet als Treiber

Gerade diese Dienstleistungen kommen durch die zunehmende Zahl und Verbreitung mobiler Endgeräte, wie zum Beispiel Tablets oder Smartphones, sowie ständig größer werdenden Internetbandbreiten eine zunehmende Bedeutung zu. Das belegt auch eine Arbeitsmarktanalyse des Europäischen Webmasterverbands. Dieser zufolge ist die Nachfrage nach Internet-Spezialisten im Allgemeinen um 36 Prozent gewachsen. Im Bereich Online Marketing sogar um 63. Getoppt nur noch von Social Media. Hier entstand ein Nachfrageplus von 84 Prozent. Eine inhaltliche Analyse der Stellenangebote zeigt dabei, dass insbesondere die oben genannten Disziplinen gesucht werden.

Online-Stellenbörse
Jobbörsen führen Bietende und Suchende zusammen. (Quelle: onlikes.de)

Jobbörsen führen beide Seiten zusammen

Was der einen Seite zum Vorteil gereicht, bedeutet für die andere Seite naturgemäß Nachteile. So haben inzwischen viele Unternehmen Schwierigkeiten was die Besetzung ihrer offenen Stellen angeht. Auch in der IT-Branche macht das Wort vom Fachkräftemangel die Runde.

Um diesen entgegenzuwirken, braucht es zum einen Weiterbildungsangebote, um die bereits im Unternehmen vorhandenen Kompetenzen zu qualifizieren. Aber das allein reicht natürlich nicht aus. Um Online Marketing-Spezialisten gezielt anzusprechen, sollten Arbeitgeber ihre Stellen auf für diesen Markt spezialisierten Jobbörsen, wie zum Beispiel onlikes.de, inserieren. Denn auf derart gestalteten Portalen suchen die High-Potentials von heute verstärkt ihre Arbeitgeber.

Christoph Schroeder

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