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Aus – Zeit, Frei – Zeit

… von Gertrud Hansel, Coach und Geschäftsführerin der „Schule für Unternehmer„.

 

Was heißt das eigentlich? Eine gute Frage, die sich viele Unternehmerinnen und Unternehmer in den ersten Tagen der wohlverdienten Urlaubszeit fragen. Die letzte Woche war meist sehr voll. Vieles wurde erledigt und für die bevorstehende Abwesenheit vorbereitet. Was da alles noch getan werden wollte! Und Sie haben es geschafft! Endlich frei. Und nun?

 

Schnell wurden Koffer gepackt, Reiseroute noch einmal überprüft, die wichtigsten Anrufe noch erledigt und los geht’s. Wenn ich mich mit Selbständigen unterhalte, berichten diese häufig davon, die ersten Urlaubstage seien wie im Flug vergangen. Von Genuß keine Rede, eher völlige Erschöpfung. Oder aber sie machen am Urlaubsort genau so weiter, wie die letzten Tage zuhause. Viel machen, viel anschauen, ständig unterwegs. Wenn dann der Erholungswert langsam eintritt ist der Urlaub auch schon gleich vorbei und es geht wieder zurück. Viel ist liegengeblieben und muss nun gleich schnell wieder erledigt werden.

 

Heute habe ich ein paar Tipps für Sie, wie Sie Ihre Aus-Zeit wirklich zur Frei-Zeit machen können:

 

Planen Sie Ihren Urlaubsbeginn Mitte der Woche (also z.B. ab Mittwoch)

 

Arbeiten Sie die letzten beiden Tage vor Ihrem Urlaub halbtags. Erstellen Sie eine To-Do List für den ersten Arbeitstag und legen Sie ihn gut sichtbar bereit. Sie werden sich wundern, wie entspannend dann Urlaubsbeginn sein kann.

 

Bleiben Sie die ersten beiden Tage im Urlaub ganz ruhig an dem Ort an dem Sie sind.

 

Besichtigungen und Aktion erst (mit sich) vereinbaren, wenn Sie wirklich angekommen sind, das benötigt in der Regel 2-3 Tage. Vieles muss danach gar nicht mehr gemacht werden. Die innere Ruhe ist eine hervorragende Voraussetzung für wirkliche Erholung.

 

Nehmen Sie sich täglich 10 Minuten Zeit um an einem schönen Ort (das kann auch Balkon oder Bett sein) um die innere Geschwindigkeit zu spüren. Sind Sie innerlich immer noch Turboschnell oder hat Ihr Inneres eher das Tempo einer langsamen Wanderung.

 

Pflegen Sie im Urlaub die Langsamkeit. Tun Sie möglichst oft Dinge, die Ihr inneres Tempo verlangsamen. Langsame Wanderungen statt Jogging. Besichtigungen mit dem Bus oder Schiff, statt mit einem schnellen Auto.

 

Beginnen Sie möglichst an einem Donnerstag zu arbeiten. Optimal ist wieder – halbtags. Steigen Sie einfach 2 Tage langsam in den Arbeitsalltag ein. Die erworbene Langsamkeit wird Ihre Produktivität erheblich steigern!

 

Viel Spass dabei wünscht Ihnen

Gertrud Hansel

 

 

 

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Zur Autorin: Gertrud Hansel, Schule für Unternehmer

 

Gertrud Hansel, Betriebswirtin (VWA) und NLP-Master (DVNLP), begleitet seit 1993 Unternehmen in Phasen der Gründung-, Wachstum-, Sicherung und Neuausrichtung und versteht unter dem inflationär verwendeten Begriff „Coaching“ die zielorientierte, individuelle Beratung und Begleitung von Unternehmern, die wichtige Ziele realisieren und schwierige Probleme – geschäftlich wie privat – lösen wollen. Dabei spielt die persönliche Strategie die entscheidende Rolle.

 

In ihrem Coaching können Denkbarrieren durchbrochen, persönliche Hindernisse erkannt und wirksames Handeln ausgelöst werden. Ein solcher Dialog ist durch nichts zu ersetzen. Die Fähigkeit, unsichtbare Zusammenhänge sichtbar zu machen, der eigenen Intuition zu vertrauen sowie neue Lösungsmöglichkeiten zu finden, die zuvor nicht vorstellbar waren, sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren der Coachingkompetenz von Gertrud Hansel.

 

„Hinter jedem erfolgreichen Unternehmen steht ein erfolgreicher Mensch!“ Dieser Leitsatz steht vor allen Aktivitäten der „Schule für Unternehmer“. Hier erhalten Sie Coachings, Trainings und Workshops zu relevanten Themen aus dem Unternehmeralltag. Spezialisiert auf die Themen Marketing und Kommunikation, um den Unternehmenserfolg von KMU-Betrieben nachhaltig zu sichern und zu verbessern.


 

 

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