Bildung

Ausbildung im Hotelfach: Ein Beruf mit Zukunft

Anfang September hat das Ausbildungsjahr 2014 begonnen. 7,2 Prozent der Ausbildungsanfänger entschieden sich für eine Ausbildung in der Gastronomie. Hauptschulabgänger haben in diesem Bereich nur geringe Chancen auf einen Ausbildungsplatz, die meisten der Ausbildungsanfänger (54,2 Prozent) konnten einen Realschulabschluss (Mittlere Reife) vorweisen. Denn im Hotel- und Gaststättengewerbe sind eine breite Allgemeinbildung und vor allem Fremdsprachenkenntnisse gefragt. Wer sich für eine Ausbildung im Hotelfach entscheidet, entscheidet sich für einen Beruf mit Zukunft – denn die Branche wächst, sowohl was Umsatz, als auch was Mitarbeiter angeht.

 

Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen steigt

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen stetig gestiegen. 2013 blieben ganze 33.500 Ausbildungsplätze unbesetzt. Ausbilder beklagen die fehlende Eignung vieler Bewerber. Denn trotz der hohen Zahl unbesetzter Ausbildungsplätze finden nicht alle Bewerber eine Stelle: 21.000 gingen im Jahr 2013 leer aus. Auch für eine Ausbildung im Hotelfach fehlen oft qualifizierte Bewerber. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) zählte für das Jahr 2013 27.489 Ausbildungsanfänger im Gastgewerbe.

Ausbildung im Hotelfach
Wer sich für eine Ausbildung im Hotelfach entscheidet, sollte freundlich und flexibel sein. (Bild: steigenberger-akademie.de)

Ausbildung im Hotelfach – worauf kommt es an?

Wer eine Ausbildung im Hotelfach machen möchte, muss bestimmte Qualifikationen mitbringen. Mit einem Hauptschulabschluss hat man hier schlechte Karten, Mittlere Reife ist in den meisten Betrieben die Mindestanforderung an Ausbildungsanfänger. Denn gerade im Hotelfach sind eine gute Allgemeinbildung und Fremdsprachenkenntnisse unerlässlich. Außerdem sollten Bewerber freundlich sein und gut auf Menschen zugehen können. Gute Umgangsformen sollten selbstverständlich sein. Die flexiblen Arbeitszeiten sollte man bei einer Ausbildung im Hotelfach mit einkalkulieren. Arbeit am Wochenende und abends gehört zu einer Ausbildung im Hotelfach und auch im späteren Berufsleben dazu. Selbstverständlich hat man dafür aber an anderen Tagen frei – dann, wenn andere zur Arbeit müssen.

Gastgewerbe ja – aber was genau?

Ausbildung im Hotelfach
Eine Ausbildung im Gastgewerbe bietet viele Perspektiven. (Bild: steigenberger-akademie.de)

Wer sicher ist, dass er im Gastgewerbe arbeiten möchte, aber noch nicht genau weiß, ob er eine Ausbildung im Hotelfach, als Koch oder im Restaurantfach machen möchte, dem bietet die Steigenberger-Akademie als Hotelfachschule in Bad Reichenhall die Möglichkeit, eine einjährige Berufsfachschule zu absolvieren. Innerhalb dieses Jahres können die Schüler ihre Stärken erkennen und sich so besser entscheiden, wo sie Schwerpunkte setzen möchten. Das Jahr wird in der Regel auf die spätere Ausbildung angerechnet. Außerdem verschafft ein solches Jahr an der Berufsfachschule Bewerbern einen Vorteil in der Spitzenhotellerie, da sie bereits mit umfassendem Fachwissen in Theorie und Praxis punkten können. Nach dem Jahr an der Berufsfachschule bieten sich verschiedene Karrieremöglichkeiten: Neben einer Ausbildung im Hotelfach oder im Gaststättengewerbe können Absolventen mit Abitur oder Fachhochschulreife auch ein verkürztes Studium beginnen und innerhalb von zwei Jahren den Bachelor im Hotelmanagement machen.

Branchentrends

Eine Ausbildung im Hotelfach oder im Gaststättengewerbe lohnt sich. Denn die Branche wächst – sowohl was Umsatz- als auch Beschäftigungszahlen angeht. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren wohl noch weiter verstärken, vor allem, da Urlaub in Deutschland mehr und mehr im Kommen ist. Wer sich also für eine Ausbildung im Hotelfach entscheidet, entscheidet sich für einen Beruf mit Zukunft.

Katja Heumader

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