Panorama

Australien überlegt CO2-Zertifikate für getötete Kamele

Australien will Hunderttausende Kamele für den Klimaschutz töten und entsprechende CO2-Zertifikate im In- und Ausland an Firmen verkaufen, die Verschmutzungsrechte benötigen. Demnach könnte ein getötetes Tier rund 50 Euro einbringen. Kamele stoßen vorne und hinten rund 45 Tonnen Methan im Jahr aus, das Gas ist 21-mal klimaschädlicher als Kohlendioxid. Die rülpsenden Kamele wurden vor über 150 Jahren als Transporttiere nach Australien gebracht und haben sich mittlerweile auf mehr als 1,2 Millionen Exemplare vermehrt – zum Leidwesen der Aussies, da die wilden Kamele die karge Vegetation abfressen und die wenigen Wasserstellen leersaufen. Der Vorschlag soll kommende Woche ins Parlament eingebracht werden und hat bereits im Vorfeld Zuspruch aus allen Parteien erhalten. Zusammen seien die australischen Kamele so klimaschädlich wie 300.000 Autos.
 

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