Wirtschaft

Azubi-Kongress Forum, Tripoli International Convention Center, …

Meldungen des Tages (28.09.2010) präsentiert vom BlachReport

 

Azubi-Kongress Forum in Münster

580 Auszubildende aus der Veranstaltungsbranche waren am 15. und 16. September 2010 zum Azubi-Kongress Forum VIA Münster im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland gekommen. Ein Vortrag von Stefan Marquard eröffnete das Vortragsprogramm, das die Auszubildenden des Messe und Congress Zentrums komplett in Eigenregie organisiert hatten. Eins-Live-Moderator Mike Litt und Jens Herre, technischer Leiter bei der Eröffnung der Ruhr.2010, gehörten ebenso zu den Referenten wie die Macher des Heavy Metal-Open Airs in Wacken oder Jörg Lukat vom Polizeipräsidium Dortmund. Er stellte das Sicherheitskonzept beim „Mayday“ vor.

In insgesamt 32 Vorträgen bekamen die Teilnehmer, durchweg Auszubildende und Studierende, Einblicke in den Berufsalltag. Das Spektrum reichte von „Brandschutz in Versammlungsstätten“ über „Social Media für Veranstaltungskaufleute“ bis zur Frage „Wie wird mein Messeauftritt ein Erfolg?“. Ergänzt wurde das Programm durch eine begleitende Fachausstellung, in der Bildungsinstitute und Unternehmen Weiterbildungs- und Karrierechancen vorstellten.

Info: www.forum-via-muenster.de

 

Tripoli International Convention Center mit Mediamesh-Fassade

Bereits im Februar wurde das Tripoli International Convention Center der Istanbuler Architekten Murat und Melkan Tabanlioglu fertiggestellt. In reduzierter Formensprache gestalteten sie einen Tagungsort, dessen semitransparente, vielfach geschlitzte Hülle aus bronzefarbenem Metallgewebe einen mystischen Charakter suggeriert. An der Stirnseite wird eine transparente Medienfassade aus Mediamesh zum Zeichen einer neuen Form kommunikativer Offenheit.

Mit zahlreichen Großprojekten, darunter dem türkischen Pavillon auf der Expo 2000 in Hannover und dem Dogan Medienzentrum in Ankara für den größten türkischen Medienkonzern machte sich das Architekturbüro Tabanlioglu auch international einen Namen. Das Tripoli International Convention Center liegt in einem großen Park mit altem Baumbestand. Tabanlioglu konzipierte es als zweigeschossigen, scharfkantigen Bau mit zurückliegender Glasfassade und auskragender Dachkonstruktion, der die natürliche Umgebung integriert.

Der langgestreckte, liegende Quader wird großflächig von bronzefarbigem Metallgewebe der technischen Weberei GKD – Gebr. Kufferath AG umspannt. GKD entwickelte eine dauerhaft farbstabile Lösung, mit der das Edelstahlgewebe vom Typ Kiwi im gewünschten Bronzefarbton lackiert wurde. In Tripolis kamen 8.500 Quadratmeter dieses Gewebes, dessen weicher Farbton dem Sand der libyschen Wüste entspricht, zum Einsatz.

Je nach Anlass setzt das neben dem Haupteingang montierte Mediamesh, ein gemeinsam von GKD und ag4 media facade entwickeltes Produkt, zusätzliche Impulse. 350 Quadratmeter Edelstahlgewebe mit eingewebten LED-Profilen medialisieren dort, wo internationale Repräsentanten künftig ein- und ausgehen sollen, die Fassade. Neun Paneele Mediamesh, jedes zwölf Meter lang und 3,22 Meter breit, wurden hier vor der Glasfassade in die bronzefarbene Gewebehaut integriert. Alle 4,25 Zentimeter wurden die im Abstand von vertikal vier Zentimetern eingewebten LED-Profile mit Leuchtdioden bestückt.

Sie verwandeln die transparente Haut in eine Medienfassade mit variantenreichem Einsatzspektrum.

Info: www.gkd.de

 

Neue Kommunikationstechnologien ersetzen nicht Geschäftsreisen

Neue Kommunikationstechnologien wie Smartphones oder Videokonferenzen werden immer häufiger von Geschäftsreisenden eingesetzt. Obwohl sie die Produktivität von Mitarbeitern steigern und manche Reisen sogar ersetzen können, haben persönliche Treffen auch im Zeitalter der digitalen Kommunikation den höchsten Stellenwert. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage von American Express Business Travel in Zusammenarbeit mit dem britischen Institute of Travel and Meetings (ITM).

Neue Kommunikationstechnologien nehmen heute im Geschäftsreisemanagement zwei wichtige, teilweise gegensätzliche Rollen ein. Einerseits können sie in Form von Videokonferenzen manche Geschäftsreisen verzichtbar machen und dadurch den zeitlichen und finanziellen Aufwand reduzieren.

Andererseits ermöglichen insbesondere mobile Kommunikationsmittel wie etwa Smartphones auf Geschäftsreisen eine höhere Produktivität. Die Befragung von 150 europäischen Travel Managern in Unternehmen sowie 230 Geschäftsreisenden zeigt: Die Nutzung von technologiebasierten Kommunikationsmethoden sind für interne Treffen üblich geworden, vor allem, wenn es sich um regelmäßige Termine handelt. Jedoch sagen nur 22 Prozent der Reisenden, dass Videokonferenzen für die Geschäftsabwicklung und den Kundenkontakt geeignet sind.

Persönliche Treffen sind nach Ansicht der meisten Geschäftsreisenden unerlässlich. 48 Prozent halten sie außerdem für deutlich rentabler als Besprechungen, die über alternative Kommunikationswege durchgeführt werden.

Wirtschaftliche Faktoren sind bei Geschäftsreisen insgesamt von großer Bedeutung. Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Travel Manager geben an, dass Kostensenkungen in den vergangenen drei Jahren der Hauptgrund für die Einführung neuer Technologien im Bereich von Geschäftsreisen war. Während der Wirtschafts- und Finanzkrise strebten die Unternehmen aber nicht nur niedrigere Kosten an. Auch die Produktivität spielte bei der Entscheidung über die Einführung neuer Technologien in den vergangenen drei Jahren eine wichtige Rolle. Diese Ansicht vertreten 34 Prozent der Geschäftsreisenden und 27 Prozent der Travel Manager. Die Umfrage zeigt aber auch, dass Travel Manager zwar Möglichkeiten bieten sollen, die die Effizienz und Produktivität von Reisen erhöhen. In vielen Fällen fehlen ihnen dazu aber die notwendigen Kompetenzen. So sind nur 13 Prozent der Travel Manager für die Anschaffung von Mobilgeräten und anderen neuen Technologien verantwortlich, 22 Prozent können darauf ein wenig Einfluss nehmen und 64 Prozent haben gar keine Entscheidungskompetenz.

Info: www.americanexpress.de/businesstravel

 

Ahmet Tekindag neuer Deutscher Meister im Staplerfahren

Die besten 64 Staplerfahrer Deutschlands traten beim Meisterschaftswochenende in Aschaffenburg vom 23. bis 25. September gegeneinander an um  „Deutscher Meister im Staplerfahren 2010“ zu werden. Den Sprung ganz nach oben auf das Siegerpodest schaffte Ahmet Tekindag aus Düren. Vizemeister wurde Matthias Wittiger aus Eisenach, Rang drei sicherte sich Steven Klinger aus Stralsund. Mit Feingefühl, starken Nerven und vor allem Tempo gelang es den Dreien, sich auf den Parcours der Vorrunde sowie des Viertel- und Halbfinales gegen die Konkurrenz zu behaupten. Stefanie Schuster aus Faulbach, einzige weibliche Teilnehmerin, gelang der Sprung ins Halbfinale.

Den Titel in der Disziplin „Firmen-Team-Meisterschaft“ konnte sich wie im Vorjahr das Team ABB aus Hanau sichern. Neun Mannschaften, bestehend aus drei Staplerfahrern und einem Logistiker, stellten sich dem Wettstreit und zeigten auf speziellen Logistikparcours, dass Erfolg, Genauigkeit und Schnelligkeit in erster Linie perfekte Teamarbeit voraussetzen. Platz zwei in der Wertung belegte das Team Bauhaus aus Frechen. Auf Rang drei stapelte sich die Mannschaft von Hassia aus Vilbel.

Als beste europäische Staplernation behauptete sich erneut Deutschland. Das Nationalteam um die drei Vorjahressieger Michael Schubert, Waldemar Taach und Tino Schröder schaffte damit den dritten Europameistertitel in Folge. Im Rahmen der „4. International Championships“ behauptete sich die Mannschaft gegen die europäische Konkurrenz aus Belgien, England, den Niederlanden, Schweden, Österreich, der Slowakei, Spanien, Tschechien und Ungarn. Die Länder schickten jeweils ihre drei amtierenden Staplermeister als Team in den Wettkampf nach Aschaffenburg. Die Ränge zwei und drei belegten Tschechien und Ungarn.

Hans-Joachim Stuck sorgte für prominente Unterstützung der Wettkämpfe und überzeugte sich am Freitag, 24. September 2010, auf dem Schlossplatz davon, was es heißt, das Wettkampfgerät Gabelstapler in Perfektion zu beherrschen. Natürlich ließ er es sich nicht nehmen, sich auch selbst einmal in der für ihn völlig neuen Disziplin „Staplerfahren“ versuchen.

Trotz schlechten Wetters verfolgten knapp 10.000 Zuschauer das dreitägige Event auf dem Aschaffenburger Schlossplatz. Der Termin für das Meisterschaftswochenende im kommende Jahr steht bereits fest. Vom 22. bis 24. September 2011 wird Aschaffenburg wieder Staplerhauptstadt.

Info: www.staplercup.com

 

Duchstein & Partner holt Kai Schnaus an Bord

Kai Schnaus (36) besetzt bei der Kommunikationsagentur Duchstein & Partner, Mainz, als Senior Consultant und Teamleiter die neu geschaffene Position „Entwicklung und Steuerung“ des Geschäftsfelds Veranstaltungen. Ab 1. Oktober wird er seine Erfahrung und Kompetenz im Bereich Catering- und Eventmanagement einbringen.

Kai Schnaus startete 1995 als Hotelfachmann im Intercontinental Frankfurt/Main, erweiterte sein Know-how als „Chef de Brigade“ im Designer-Hotel Widder in Zürich, ehe er im Steigenberger Airport Hotel, Frankfurt/Main im Jahr 2000 als Catering-Manager arbeitete. Diese Erfahrung brachte Schnaus anschließend als Verkaufsleiter beim Event-Caterer „MBA Bumb’s Junior, Frankfurt/Main“ ein, wo er unter anderem verantwortlich zeichnete für Veranstaltungen von Nike Deutschland, J.P. Morgan, Deutsche Börse AG und den Formel 1 Rennstall Sauber Petronas.

Info: www.duchstein-partner.de

 

Diese News aus der Branche wurden in freundlicher Unterstützung mit dem BlachReport erstellt.

 

 

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