Wirtschaft

Bank of America mit 9 Mrd. Quartalsverlust – Aktie steigt dennoch

Die Bank of America hat im zweiten Quartal einen deutlichen Verlust von 9,1 Milliarden Dollar eingefahren. Grund sind zwei außerordentliche Belastungen, die noch aus dem Handel mit faulen Hypothekenpapieren resultieren. So musste die Bank einer Gruppe von 22 Investoren, die mit diesen Papieren Milliarden verloren hatten – darunter die zwei deutschen Landesbanken Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und BayernLB – insgesamt 8,5 Milliarden Euro zahlen. Weitere 5,67 Milliarden Dollar für andere problematische Geschäfte zurückgelegt. Ohne diese Belastungen, die die Großbank bereits im Juni angekündigt hatte, wäre das Ergebnis allerdings deutlich im Plus ausgefallen. Ohne die Sonderbelastungen hätte der Überschuss 3,7 Milliarden Dollar betragen (im Vorjahresquartal 2,8 Milliarden Dollar). Die Erträge wuchsen auf 13,2 Milliarden Dollar, knapp eine Milliarde Dollar mehr als von den Analysten erwartet. Der Aktienkurs legte daraufhin um zwei Prozent zu. Dabei konnte die Bank ihr Geschäft sowohl im Investmentbanking- als auch im Privatkundengeschäft steigern.
 

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