Finanzmarkt

Bankenkrise und staatliche Verschuldungskrise – ein Teufelskreis. Kommentar von Prof. Dr. Mechthild Schrooten

Prof. Dr. Mechthild Schrooten, Forschungsprofessorin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Bremen, mit einem Kommentar über den Teufelskreislauf aus Bankenkrise und Staatsschuldenkrise. Aus dem Editorial:

Wenn Krisen zum Normalfall werden, stimmt etwas Grundlegendes nicht. Internationale Finanzmarktkrise, Bankenkrisen und die im Gefolge auftretenden staatlichen Verschuldungskrisen gehen in ihr fünftes Jahr. Die hohe Frequenz unterschiedlicher Formen von Finanzkrisen in den letzten Jahren ist etwas Besonderes. Finanzkrisen in Industrieländern unterscheiden sich offenbar massiv von solchen in Emerging Markets und zeigen eine hohe Persistenz. Indes mag dies auch an der Art der Krisenbewältigung liegen.

Dabei greifen die Reformen in vielen Ländern über Ansätze zur Finanzmarktregulierung hinaus. In Europa werden neuerdings Themenfelder rund um den Fiskalpakt und den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) mit Regulierungsüberlegungen und der endgültigen Schaffung einer schlagkräftigen europäischen Bankenaufsicht verknüpft. Tatsächlich hat sich bislang nur wenig Nachhaltiges im Bereich der Regulierung und Steuerung des Finanzsektors getan…

Der vollständige Kommentar von Prof. Dr. Mechthild Schrooten wurde im DIW-Wochenbericht veröffentlicht | PDF, 76.51 KB

(DIW Berlin 2012)

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Weiterführende Artikel:

– Wissenschaftlicher Beirat zur Restrukturierung des Europäischen Finanzsystems und strauchelnder Banken

– Jahresgutachten 2012/13 der Wirtschaftweisen: “Stabile Architektur für Europa – Handlungsbedarf im Inland”

– Risiko Staatsanleihen: Reformbedarf bei der EU-Bankenregulierung

Marc Brümmer

2 Kommentare zu “Bankenkrise und staatliche Verschuldungskrise – ein Teufelskreis. Kommentar von Prof. Dr. Mechthild Schrooten

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