Wirtschaft

BASF baut weltgrößte TDI-Fabrik in Europa – Ludwigshafen und Antwerpen noch im Rennen

Der Deutsche Chemieriese BASF, der weltweit führende Chemiekonzern, hat eine Multimillioneninvestition für Europa angekündigt. Für den Kunststoff TDI (Toluoldiisocyanat) soll eines der weltweit größten Werke errichtet werden. Als Standort ist entweder der Stammsitz in Ludwigshafen oder im belgischen Antwerpen vorgesehen. Der Kunststoff TDI wird in Sitzpolstern, Matratzen und Innenverkleidungen vor allem in der Möbel- und Autoindustrie eingesetzt. Das geplante Werk soll ab 2014 rund 300.000 Tonnen pro Jahr produzieren. Die genaue Investitionssumme will BASF dann gemeinsam mit der Wahl des endgültigen Standorts bekanntgeben. Dr. Martin Brudermüller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BASF SE: „Diese neue Investition unterstützt die Wachstumsstrategie der BASF, unterstreicht unsere führende Position als weltweit größter TDI-Produzent und untermauert unser starkes Engagement im TDI-Markt. BASF wird in der Lage sein, die Nachfrage der Kunden durch lokale Produktionen im Weltmaßstab in den wichtigsten Märkten Nordamerika, Europa und Asien, vor allem in China, zu bedienen. Wir haben eine ausgezeichnete Technologie und herausragende Sicherheitsstandards. Darüber hinaus ermöglicht unser einzigartiges Verbund-Konzept unserem Unternehmen exzellente Kostenstrukturen.“ Der Chemiekonzern hatte 2010 bei einem Jahresumsatz von 63,873 Milliarden Euro ein Nettoergebnis von 5,074 Milliarden Euro realisiert.

 

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