Energie & Umwelt

Bau der „Islamischen Pipeline“ zwischen Iran, Irak und Syrien vereinbart

Die drei Länder Iran, Irak und Syrien haben die letzten Details zum Bau der „Islamischen Gaspipeline“ abgestimmt. Die 5.600 Kilometer lange Pipeline soll in drei bis fünf Jahren 110 Millionen Kubikmeter Gas täglich befördern. Die Baukosten werden auf bis zu zehn Milliarden Dollar geschätzt. An dem Bau sollen auch europäische Unternehmen teilnehmen. Die Gasleitung wird unter anderem der Versorgung Syriens dienen (20-25 Millionen Kubikmeter pro Tag), sowie auch den Libanon und Jordanien beliefern. Derzeit bezieht Jordanien einen Großteil seines Gases aus Ägypten. Die Leitung mit dem Ziel Israel wird allerdings regelmäßig sabotiert, allein dreimal seit dem politischen Umbruch in dem Land am Nil. Der Iran und der Irak wiederum wollen mit der Pipeline ihren Gasexport deutlich steigern. Bislang fördert der Iran 600 Millionen Kubikmeter am Tag, exportiert aber nur 37 Millionen Kubikmeter. Dies ist unter anderem auch der geringen Energieeffizienz der iranischen Wirtschaft geschuldet. Durch die Inbetriebnahme des iranischen Gasfeldes South Pars wird die Gasproduktion in dem Land nun auf 1,2 Milliarden Kubikmeter täglich gesteigert, dadurch sollen sich die Exportmöglichkeiten auf 250 Millionen Kubikmeter täglich vergrößern.
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.