Regionales

Bauhauptgewerbe im Aufschwung

Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes war der nominale Wert der Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Baden-Württemberg im Jahr 2011 insgesamt 5% höher als im Jahr 2010. Diese Entwicklung wird von Aufträgen im Hochbau getragen mit einem Auftragsplus von nahezu 10% für das Jahr 2011 gegenüber dem Jahr 2010.

Insbesondere im Wirtschaftshochbau (einschließlich landwirtschaftlicher Bau, Deutsche Bahn AG und Postfolgeunternehmen) haben die Betriebe des baden-württembergischen Bauhauptgewerbes mehr Aufträge akquirieren können als im Jahr davor, gefolgt vom Wohnungsbau. So nahm der Wert der Auftragseingänge im Wirtschaftsbau im Jahr 2011 um nahezu 19% gegenüber 2010 zu, im Wohnungsbau um knapp 11%. Damit war der Einbruch bei den öffentlichen Auftraggebern mehr als ausgeglichen. Öffentliche Auftraggeber (einschließlich Organisationen ohne Erwerbszweck) vergaben 2011 nahezu 20% weniger Aufträge im Hochbau an die hiesigen Betriebe des Bauhauptgewerbes.

Im Tiefbau gingen die fest akzeptierten Aufträge im Vergleich zu 2010 um nominal rund 1% zurück. Der gewerbliche Tiefbau konnte dabei mit einer Zunahme von nahezu 8% die Verluste im so genannten Öffentlichen Tiefbau von über 3% und im Straßenbau von rund 5% nahezu ausgleichen.

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