Wirtschaft

Bayer muss für gentechnisch verunreinigten Reis 516 Mio. Euro zahlen

Der Leverkusener Chemiekonzern Bayer hat Ärger mit der übernommenen US-Firma Aventis Cropscience. 2006 waren Spuren des nicht für den menschlichen Verzehr zugelassenen Genreis der Sorte Liberty Link in kommerziellen Packungen gefunden worden. Bayer CropScience hat sich nun nach einem jahrelangen Rechtsstreit einem Vergleich in der Höhe von 516 Millionen Euro zugestimmt. Alle Betriebe, die den Langkornreis angebaut hätten, hätten Anspruch auf die Entschädigung. Geklagt hatten 11.800 Farmer. Damit der Vergleich allerdings zustande kommt, müssen die teilnehmenden Bauern zusammen 85 Prozent der Anbaufläche von Langkornreis in den USA repräsentieren.

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