Regionales

Bayerische Exporte übertreffen Vorkrisenniveau – China nun auf Platz zwei

Die bayerischen Exporte sind im 1. Quartal 2011 um 21,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen – die Einfuhren stiegen dabei sogar noch etwas stärker um 22,4 Prozent. Mit einem Monatsvolumen von 15 Milliarden Euro bei den Exporten im März wurde nun erstmals wieder das Vorkrisenniveau von 2008 übertroffen. Auch die drei wichtigsten Exportbranchen Bayerns, die zusammen rund zwei Drittel der Exporte tragen, legten kräftig zu: die Automobilindustrie (+26,2 Prozent), die Produzenten elektrotechnischer Erzeugnisse (+26,1 Prozent) sowie der Maschinenbau (+20,1 Prozent). Die bayerischen Unternehmen sind dabei sowohl in ihren angestammten Märkten in Europa und Nordamerika sowie auch in den Schwellenländern sehr erfolgreich. Mit einem Anstieg von 41,0 Prozent im 1. Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum katapultierte sich China auf Rang zwei der wichtigsten Absatzmärkte bayerischer Produkte und liegt damit nur noch knapp hinter den USA, wohin die Exporte ebenfalls stark zulegten (+32,2 Prozent). Die Exporte innerhalb der EU legten gleichfalls deutlich um 14,4 Prozent zu – wichtigster europäischer Handelspartner bleibt weiterhin Österreich (+15,1 Prozent). Am stärksten legten jedoch die Exporte nach Russland zu: gegenüber dem Vorjahresquartal stiegen die Exporte um 63,6 Prozent.
 

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