Regionales

Bayern: Beratung in Erziehungsfragen – Familienstützpunkte werden modellhaft erprobt

Zur Unterstützung der Beratung in Erziehungsfragen baut der Freistaat Bayern gegenwärtig modellhafte Familienstützpunkte unter der wissenschaftlichen Begleitung des Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) in den Städten Aschaffenburg, Augsburg, Bamberg, Nürnberg, Würzburg und Kaufbeuren sowie den Landkreisen Bamberg, Traunstein, Regensburg und Würzburg auf. Der Freistaat fördert die Erprobung des Projekts mit insgesamt bis zu 2 Millionen Euro.

Die bayerische Familienministerin Christine Haderthauer:

"Heutzutage lassen wir uns in vielen Lebensbereichen beraten coachen und weiterbilden. Das muss auch für Familien selbstverständlich werden. Denn anspruchsvolle und vielfältige Erziehungsarbeit ist kein ‚Kinderspiel‘ und kann durchaus von den Erfahrungen und dem Fachwissen Dritter profitieren. Als Anlaufstelle für die Eltern haben wir im Rahmen eines Modellversuchs Familienstützpunkte in elf bayerischen Städten und Landkreisen geschaffen, die den Eltern mit Rat und Tat zur Seite stehen und sie durch das örtliche Familienbildungs- und Beratungsangebot lotsen. Mit dem heutigen Startschuss in Stadt und Landkreis Bamberg gibt es jetzt Familienstützpunkte an allen elf Modellstandorten. Die insgesamt 55 Familienstützpunkte bauen auf dem Wissen und der Kompetenz bestehender Einrichtungen wie Mütterzentren, Familienbildungsstätten oder Kindertageseinrichtungen auf. Alles Orte, die Eltern vertraut sind und die kurze Wege bedeuten. Eltern sollen ihre Erziehungsverantwortung bestmöglich wahrnehmen können – mit den Familienstützpunkten leisten wir hierfür einen wichtigen Beitrag! Deshalb ist es mein Ziel, die Familienstützpunkte bayernweit in die Fläche zu bringen."

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