Regionales

Bayern: Daten zur bayerischen Tierhaltung – Große Rinderparade auf dem ZLF in München

Die prächtigsten Rinder Bayerns können derzeit auf dem Zentrallandwirtschaftsfest (ZLF) in München bestaunt werden. Bei einer Parade mit 130 Tieren im Großen Ring des Festgeländes lobte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die erfolgreiche Arbeit der bayerischen Züchter. „Sie stellen eindrucksvoll unter Beweis, wie leistungsfähig die bayerische Rinderzucht ist “, so Brunner. Rinder aus Bayern seien im In- und Ausland vor allem wegen ihrer gesundheitlichen Stabilität und Langlebigkeit begehrt. Laut Brunner ist die Rinderhaltung die wichtigste Existenzgrundlage der bayerischen Landwirtschaft. Fast 70 Prozent des Einkommens erwirtschaften die bayerischen Bauern aus der Tierhaltung, zwei Drittel davon kommen aus der Rinderhaltung. Von den bundesweit 12,5 Millionen Rindern stehen 3,3 Millionen in bayerischen Ställen. Sie sind fast ausnahmslos sogenannte Zweinutzungsrassen, die Milch und Fleisch liefern. Über 80 Prozent sind Fleckvieh, etwa neun Prozent Braunvieh und fünf Prozent Schwarzbunte. Sechs Prozent entfallen auf Gelbvieh, Pinzgauer, Murnau-Werdenfelser, Rotvieh und die Fleischrinderrassen.

Gerade die Fleckviehzucht sichert dem Minister zufolge die Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe im Freistaat. Aber auch international ist das Interesse an bayerischen Fleckvieh-Zuchttieren und Fleckvieh-Genetik groß: So wurden allein im vergangenen Jahr über 10.000 Tiere in mehr als 20 Staaten weltweit exportiert. An der Rinderparade auf dem ZLF nahmen auch die rund 300 Teilnehmer des 19. Welt-Simmental-Fleckvieh-Kongresses teil, der derzeit in Bayern und Baden-Württemberg stattfindet. In der Welt-Simmental-Fleckvieh-Vereinigung (WSFV) sind Züchter aus 26 Ländern zusammengeschlossen.
 

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