Panorama

Bayern führt MINT-Initiative mit neuem Projekt fort

In den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) gibt es seit Jahren einen Mangel an Fachkräften. Die Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm und die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) haben bereits 2007 eine Initiative ins Leben gerufen, die die Quote bei Studienabbrüchen reduzieren soll. Zehn innovative Hochschulprojekte wurden drei Jahre lang mit 2,1 Millionen Euro gefördert. Das Fazit der Ausrichter: Die erprobten Best-Practice-Beispiele haben viele positive Entwicklungen an den Hochschulen angestoßen.

Nun startet das Wissenschaftsministerium ein neues Projekt, mit dem Ziel der Abbrecherquote weiter zu verringern: Bertram Brossardt hebt hervor: „Wir haben die Initiative ‚Wege zu mehr MINT-Absolventen’ ins Leben gerufen und finanziert, um die Rahmenbedingungen für Studierende in den sogenannten MINT-Fächern in Bayern zu verbessern und dadurch die Studienabbrecherquote an den Hochschulen nachhaltig zu reduzieren. Dass wir die Weichen richtig gestellt haben, zeigt der Evaluierungsbericht des Instituts für Hochschulforschung und Hochschulentwicklung. Vor dem Hintergrund eines drohenden Fachkräftemangels von rund 520.000 Arbeitskräften in Bayern bereits im Jahr 2015, können wir uns hohe Abbruchquoten in den MINT-Studiengängen nicht mehr leisten. Wir begrüßen es daher sehr, dass das Wissenschaftsministerium unsere Initiative fortführen wird und werden das Projekt auch weiter finanziell unterstützen.“

(sm)

 

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