Regionales

Bayern: Mittelstandsreport 2012 der bayerischen IHKs zeigt Risiken auf

Bayern ist das Mittelstandsland Nummer eins in Deutschland: Rund 99 Prozent aller Betriebe im Freistaat gehören zum Mittelstand. Kleine und mittlere Unternehmen in Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung sowie in Freien Berufen erwirtschaften über 40 Prozent des bayerischen Gesamtumsatzes. Mehr als die Hälfte aller Investitionen gehen auf ihr Konto und sie beschäftigen drei Viertel aller Arbeitnehmer sowie fast 85 Prozent aller Auszubildenden. Damit leisten sie einen großen Beitrag für die wirtschaftliche Stabilität in Bayern.

Dass Wachstum und Beschäftigung dabei auch in Bayern keine Selbstläufer sind, sondern Risiken wie steigende Energie- und Rohstoffpreise, Fachkräftemangel und hohe Arbeitskosten dem Mittestand zunehmend Sorge bereiten, zeigt der erstmals erschienene „IHK-Mittelstandsreport“ des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK).

Der Report beschreibt die Lage und Stimmung der Unternehmer. Darüber hinaus stellt er wirtschaftspolitische Forderungen auf und nennt vor allem auch konkrete Verbesserungsmöglichkeiten. Handlungsbedarf sieht der Mittelstand vor allem beim Ausbau der Energie-Infrastruktur, beim Bürokratieabbau, bei Bildungs- und Qualifizierungsoffensiven, bei der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und beim Schutz des derzeit geltenden Ursprungsrechts. „Der Mittelstand ist das Rückgrat der bayerischen Wirtschaft und braucht entschlossenes Handeln und Planungssicherheit“, unterstreicht BIHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen.

Den „IHK-Mittelstandsreport 2012“ gibt es zum Nachlesen und Herunterladen.
 

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