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Bayern: Papierhersteller UPM mit neuer Energietechnologie bei Papierverarbeitung

Der Papierhersteller UPM investiert am Standort Schongau in neue Energietechnologien. Mithilfe eines neuen Verfahrens bereitet das Unternehmen künftig die Asche, die bei der Papierherstellung anfällt, auf und spart dadurch große Mengen an Energie ein. Das Bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt dieses Vorhaben mit 360.000 Euro. „Diese neue Technologie zeigt eindrucksvoll, dass mit innovativen Ideen industrielle Prozesse erheblich energieeffizienter gestaltet werden können. Wir als Staatsregierung sind überzeugt, dass dieses Beispiel auch in anderen Bereichen der Industrie Schule machen kann“, betont Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil.

 

Die Firma UPM geht einen neuen Weg für die Verwendung der anfallenden Asche aus der Papierherstellung: Das Unternehmen bereitet die Asche für die Papierbleichung auf. Dadurch kann es auf den Einsatz sonst üblicher Chemikalien wie Natronlauge verzichten. Die aufbereitete Asche kann zudem als Baustoff für den Straßenbau eingesetzt werden und Branntkalk ersetzen. Diese innovative Technologie erzielt deutliche Energieeinsparungen im Vergleich zu der bisherigen Produktion von Natronlauge und Branntkalk. „Unternehmen wie UPM leisten mit solchen Maßnahmen auch einen wertvollen Beitrag, um die CO2-Emissionen zu reduzieren“, erklärt Zeil.

 

Die Förderung des Vorhabens erfolgt im Rahmen des Bayerischen Programms ‚Rationellere Energiegewinnung und -verwendung’. Es bezuschusst neue Energietechnologien sowie Energieeinspartechnologien. Für die Jahre 2012 – 2017 stellt das Bayerische Wirtschaftsministerium zusätzlich zum regulären Haushalt rund 50 Millionen Euro zur Verfügung. Nähere Informationen stehen unter www.stmwivt.bayern.de/energie-und-rohstoffe/foerderprogramme/energie-rationell zur Verfügung.

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