Regionales

Bayern stellt Wohnungsbauprogramm 2012 vor

"Bayern braucht dringend mehr Wohnungsbau. Deshalb stellen wir auch 2012 wieder – vorbehaltlich der Zustimmung des Bayerischen Landtags – 205 Millionen Euro für die Wohnraumförderung zur Verfügung", sagte Innenstaatssekretär Gerhard Eck heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Gerhard Flaig, dem Sprecher der Geschäftsleitung der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt, zum Wohnungsbauprogramm 2012 in München. Zu Jahresbeginn wurden durch eine Anhebung der Kostenobergrenzen und damit der Förderdarlehen außerdem die Förderbedingungen weiter verbessert. 2011 hat der Freistaat den Bau von 1.192 Mietwohnungen und 291 Heimplätzen gefördert sowie den Bau oder Kauf von 4.047 Eigenwohnungen unterstützt. Zudem konnten 2.575 Mietwohnungen und Heimplätze in Altenpflegeeinrichtungen mit staatlicher Hilfe modernisiert werden.Angesichts steigender Mieten und Preise in den bayerischen Ballungsgebieten hält Staatssekretär Eck die Förderung weiterhin für dringend notwendig. "Wir vernachlässigen aber den ländlichen Raum nicht! Hier ist die Förderung des Wohneigentums ein wichtiger sozialer Auftrag, vor allem auch, um junge Familien in diesen Regionen zu halten", so der Innenstaatssekretär.

Um den in Bayern erforderlichen Wohnungsbau zu fördern, hat der Freistaat mehrere Wohnraumförderungsprogramme aufgelegt. Über das Bayerische Wohnungsbauprogramm ist eine Förderung für den Bau von Mietwohnungen und Heimplätzen für Menschen mit Behinderung sowie für den Neubau und Kauf von Eigentumswohnungen und Eigenheimen möglich. Wohneigentum wird außerdem über das Bayerische Zinsverbilligungsprogramm gefördert. Hier verbilligt die Bayerische Landesbodenkreditanstalt die KfW-Darlehen für den Neubau und den Kauf von Eigenwohnungen noch weiter. Mit dem bayerischen Modernisierungsprogramm unterstützt der Freistaat die Modernisierung von Mietwohnungen und Heimplätzen für alte Menschen.

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