Regionales

Bayern und Tschechien – grenzübergreifende Zusammenarbeit im Fokus

Die länderübergreifende Kooperation mit Bayerns Nachbarn ist weiter auf einem guten Weg. Neben gemeinschaftlichen Projekten mit Bayerns wichtigsten Handelspartner Österreich, pflegt der Freistaat auch ausgedehnte Kooperationsprogramme mit Tschechien. Hier wurden im Rahmen des EU-Förderprogramms INTERREG IV A, bei dem die grenzübergreifende Zusammenarbeit beim dem Ausbau der Lebens- Natur- und Wirtschaftsräume in den Grenzregionen gefördert wird, 19 weitere Projekte ausgewählt und mit einem Fördervolumen von insgesamt 7,2 Millionen Euro bezuschusst. Bayerns Wirtschaftsminister Zeil will mit diesen Projekten vor allem die Wettbewerbsfähigkeit des gemeinsamen Grenzraums stärken: „Partnerschaftlich kann die Region ihr Potenzial immer besser ausschöpfen. Unsere bayerisch-tschechische Zusammenarbeit ist ein Erfolgsmodell.“

Eines der geförderten Projekte ist das Umweltprojekt „Die Natur verbindet – Heiliger Linhart“,das Oberfranken und der Bezirk Karlsbad gemeinsam realisieren. Das mit insgesamt 1,7 Millionen Euro geförderte Projekt sieht vor allem die Modernisierung der Informationspunkte und Wildgehege vor und soll den grenzübergreifenden Austausch von Fachwissen in Naturschutz und Waldpädagogik fördern. „Für Anwohner und vor allem auch für Touristen schaffen wir die Gelegenheit, das Ökosystem im Fichtelgebirge und im tschechischen Kaiserwald mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt hautnah zu erleben“, so Zeil.

Tschechien ist Bayerns wichtigster Handelspartner im osteuropäischen Raum. Mit Exporten im Wert von 4,673 Milliarden Euro steht das Nachbarland auf Platz 10 vor Polen und Russland (2010). Bei den Importen ist Tschechien mit 9,154 Milliarden Euro mit Platz 4 sogar noch vor der USA.

 

 

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