Regionales

Bayerns bester osteuropäischer Freund: Bayerische Wirtschaftstage in Moskau

Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil hat sich heute mit seiner 50-köpfigen Wirtschaftsdelegation auf den Weg nach Moskau gemacht, um mit dem Oberbürgermeister Sergej Sobjanin und Regierungsvertretern der Russischen Föderation über die Zukunft des Handels zwischen Bayern und Russland zu sprechen. „Wir wollen den Freistaat und vor allem die bayerischen Unternehmen als innovative und leistungsstarke Partner auf dem russischen Markt platzieren“, bekräftigt der Minister. In seinem Team sind ein breites Spektrum an Branchen vertreten. Unter anderem sind Delegierte aus den Bereichen energieeffizientes Bauen, Verkehr und Logistik, Umwelttechnologien und sogar Luft- und Raumfahrt dabei, um die bayerische Industrie zu vertreten. Viele von ihnen kommen bevorzugt aus dem Mittelstand und werden die Gelegenheit haben neue Projekte und geschäftliche Beziehungen aufzubauen. Im Jahr 2010 gab es zwischen Bayern und Russland ein Handelsvolumen von rund 9,8 Milliarden Euro und somit ist Russland mit Abstand Bayerns wichtigster osteuropäischer und weltweit neuntwichtigster Handelspartner. Außerdem ist im 1. Quartal 2011, verglichen mit dem Vorjahr, ein Anstieg von 46 Prozent beim Auslandsumsatz mit Russland zu verzeichnen. Ein Drittel aller deutschen Unternehmen kommt aus Bayern, von denen viele mittelständische Firmen sind.

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