Kolumnen

Bayerns erster „Solarbahnhof“ in Betrieb

Seit Anfang Mai wird die Dachfläche des Landshuter Bahnhofs zur Erzeugung von Strom genutzt. Mit diesem Pilotprojekt hat die Deutsche Bahn als umweltfreundlicher Mobilitätsdienstleister gemeinsam mit der Firma Pansolar einen weiteren Schritt unternommen, um Umweltschutz nachhaltig sicher zu stellen. Auf einer Anzeigentafel in der Empfangshalle können die Bahnhofsbesucher und Fahrgäste die erzeugte Strommenge und das eingesparte CO2 ablesen. „Wir freuen uns heute den Startschuss für den Landshuter Bahnhof als eine Art “Solarbahnhof“ geben zu können“, so Helmut Zöpfel, DB-Bahnhofsmanager.
 
Auf ca. 650 m² Dachfläche hat die Firma Pansolar 405 Photovoltaikmodule installiert, die eine Leistung von 75 kWp (Kilowatt peak) erbringen. Bei einer durchschnittlichen jährlichen Sonneneinstrahlung von knapp tausend Stunden würde die Photovoltaikanlage ca. 75.000 kWh erzeugen. Durch die Nutzung dieser umweltfreundlichen Energieerzeugung wird pro erzeugter Kilowattstunde ca. 0,8 Kg CO2/Jahr eingespart. Dies bedeutet für die Anlage in Landshut eine CO2-Einsparung in Höhe von ca. 60 t pro Jahr.
 
„Das Projekt Solarbahnhof in Landshut ist ein richtungweisender Schritt. Zum einen tragen wir damit dazu bei, die Vorreiterrolle Bayerns im Bereich erneuerbare Energien weiter auszubauen, zum anderen können wir mit einem starken Partner die umweltfreundliche Solarenergie im großen Umfang einsetzen und damit einen wichtigen Beitrag zur CO2-Einsparung leisten. Mit der Deutschen Bahn haben wir einen Partner gefunden, der uns die Möglichkeit gibt, auch bundesweit die Photovoltaik als zukunftsträchtige und wirtschaftliche Energieversorgung weiter voranzutreiben“ so Harald Eckert, Geschäftsführer der PANSOLAR GmbH&CoKG zum aktuellen Projekt.
 
Mittelfristig sollen in Bayern über 30 Bahnhofsdächer mit Solaranlagen ausgestattet werden. Zu den nächsten Projekten gehören die Bahnhöfe in Mering, Plattling, Traunstein, Bad Reichenhall, Freilassing, Berchtesgaden, Passau und Neumarkt. Prominentestes Beispiel für die Erzeugung von umweltfreundlicher Solarenergie ist der Berliner Hauptbahnhof auf dessen Dach seit Mitte 2002 Strom erzeugt wird.
 
Die Deutsche Bahn führt unter dem Namen „DB Eco Program“ eine bundesweite Umweltoffensive mit dem ambitionierten Klimaschutzziel durch: Bis 2020 soll konzernweit der spezifische CO2-Ausstoß im Vergleich zu 2006 um 20 Prozent gesenkt werden. Weitere Informationen zur Umweltoffensive sind im Internet unter www.dbecoprogram.com abrufbar.
Quelle:
Bahnaktuell 2009

Seit Anfang Mai wird die Dachfläche des Landshuter Bahnhofs zur Erzeugung von Strom genutzt. Mit diesem Pilotprojekt hat die Deutsche Bahn als umweltfreundlicher Mobilitätsdienstleister gemeinsam mit der Firma Pansolar einen weiteren Schritt unternommen, um Umweltschutz nachhaltig sicher zu stellen. Auf einer Anzeigentafel in der Empfangshalle können die Bahnhofsbesucher und Fahrgäste die erzeugte Strommenge und das eingesparte CO2 ablesen. „Wir freuen uns heute den Startschuss für den Landshuter Bahnhof als eine Art “Solarbahnhof“ geben zu können“, so Helmut Zöpfel, DB-Bahnhofsmanager.
 
Auf ca. 650 m² Dachfläche hat die Firma Pansolar 405 Photovoltaikmodule installiert, die eine Leistung von 75 kWp (Kilowatt peak) erbringen. Bei einer durchschnittlichen jährlichen Sonneneinstrahlung von knapp tausend Stunden würde die Photovoltaikanlage ca. 75.000 kWh erzeugen. Durch die Nutzung dieser umweltfreundlichen Energieerzeugung wird pro erzeugter Kilowattstunde ca. 0,8 Kg CO2/Jahr eingespart. Dies bedeutet für die Anlage in Landshut eine CO2-Einsparung in Höhe von ca. 60 t pro Jahr.
 
„Das Projekt Solarbahnhof in Landshut ist ein richtungweisender Schritt. Zum einen tragen wir damit dazu bei, die Vorreiterrolle Bayerns im Bereich erneuerbare Energien weiter auszubauen, zum anderen können wir mit einem starken Partner die umweltfreundliche Solarenergie im großen Umfang einsetzen und damit einen wichtigen Beitrag zur CO2-Einsparung leisten. Mit der Deutschen Bahn haben wir einen Partner gefunden, der uns die Möglichkeit gibt, auch bundesweit die Photovoltaik als zukunftsträchtige und wirtschaftliche Energieversorgung weiter voranzutreiben“ so Harald Eckert, Geschäftsführer der PANSOLAR GmbH&CoKG zum aktuellen Projekt.
 
Mittelfristig sollen in Bayern über 30 Bahnhofsdächer mit Solaranlagen ausgestattet werden. Zu den nächsten Projekten gehören die Bahnhöfe in Mering, Plattling, Traunstein, Bad Reichenhall, Freilassing, Berchtesgaden, Passau und Neumarkt. Prominentestes Beispiel für die Erzeugung von umweltfreundlicher Solarenergie ist der Berliner Hauptbahnhof auf dessen Dach seit Mitte 2002 Strom erzeugt wird.
 
Die Deutsche Bahn führt unter dem Namen „DB Eco Program“ eine bundesweite Umweltoffensive mit dem ambitionierten Klimaschutzziel durch: Bis 2020 soll konzernweit der spezifische CO2-Ausstoß im Vergleich zu 2006 um 20 Prozent gesenkt werden. Weitere Informationen zur Umweltoffensive sind im Internet unter www.dbecoprogram.com abrufbar.
Quelle:
Bahnaktuell 2009

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