Einsichten & Ansichten

Behälter – der Motor der Globalisierung

Fragt man die breite Öffentlichkeit worin die Globalisierung, die steigende internationale Verflechtung ganzer Volkswirtschaften, ihren Ursprung hatte, dann nennen viele das Internet. Aber das ist, zur Überraschung vieler, nicht ganz korrekt: Als eigentliche Triebfeder gelten Behälter. Sie verhalfen der internationalen Logistik und somit dem internationalen Handel zu seinem Siegeszug.

Symbole der Globalisierung

Mit ihren schlichten, standardisierten Formen haben Behälter eine umfassende Veränderung der Transportkultur zu Wasser, zu Land und in der Luft erst möglich gemacht und somit maßgeblich zum Entstehen eines weltumspannenden Systems der Produktion und des Konsums beigetragen. Fast alle Güter, die wir bei uns kaufen oder die Deutschland exportiert, haben eine lange Reise in einem standardisierten Behälter hinter sich. Würde man sich die Fernsehnachrichten ohne Ton ansehen und dabei zum Beispiel einen Container im Hintergrund erblicken, würde man sofort wissen, dass die Meldung von einem Thema aus der Weltwirtschaft handelt.

Drittwichtigster Wirtschaftszweig in Deutschland

Mit zirka 2,6 Millionen Beschäftigten und einem Umsatz von knapp 180 Milliarden Euro pro Jahr, stellt die Logistikbranche derzeit den drittgrößten Wirtschaftszweig in Deutschland dar. Viele sehen in ihr ein hohes Wachstums- und Innovationspotenzial für neue und zukünftige Arbeitsplätze. Nicht umsonst unterstützt das Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie BMWi diesen Ansatz in einem seiner Programmpunkte zur Verkehrsforschung mit der Bezeichnung „Intelligente Logistik“ für Deutschland. Einer der wichtigsten Instrumente zur Optimierung von Logistikprozessen stellt das Behältermanagement dar.

Behältermanagement – Mehr als nur verwalten

Dank Behältern bewegt die Logistik Waren in hochkomplexen Prozessen. Das fängt bereits innerhalb des Betriebs an. Die Steuerung, Kontrolle, Organisation sowie die Planung der Material- und der zugehörigen Informationsströme gehören seit mehreren Jahrzehnten zu einer der wichtigsten Bereiche im Unternehmen. Als einer der wesentlichen Aspekte zur Optimierung dieser Ströme, gilt die intelligente Vernetzung aller in der Logistik verbundenen Bestandteile. So kann gewährleistet werden, dass eine Reduktion der Kosten entlang der Wertschöpfungskette entsteht.

Aber auch die Prozessoptimierung durch Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Unternehmen (zum Beispiel Hersteller und Zulieferer) gehört zu den Aufgaben einer intelligenten Logistik. Den Behälterfluss kennenzulernen und bei Lieferanten, Kunden und Dienstleistern aufeinander abzustimmen, ist die primäre Aufgabe des Behältermanagements. Sie ist damit mehr als nur die Verwaltung von Behältern.

Kosteneinsparungen und Wettbewerbsvorteile

Und es hilft Unternehmen dabei erhebliche Kosten einzusparen. Denn ein effizientes Behältermanagement trägt dazu bei Bestände zu reduzieren, das Schwundrisiko zu eliminieren, Transportkosten zu optimieren und somit letztendlich freie Liquidität zu schaffen. Etwa um als Hersteller sein Produkt in gleicher Qualität, aber zu besseren Preisen, auf dem Markt anzubieten.

Beitrag zum Umweltschutz

Neben betriebswirtschaftlichen Erwägungen spielt dabei auch die Nachhaltigkeit im modernen Behältermanagement eine wesentliche Rolle. Zu ihren Kernfragen gehört die Reduktion des CO2-Ausstoß beim Transport der Güter sowie eine gute Umwelt Bilanz vorzulegen. Dazu trägt der logistisch sinnvolle und Kosten sowie Energie sparende Einsatz von Mehrwegbehältern bei. Inzwischen übernehmen Mehrwegbehälter zentrale Funktionen innerhalb unternehmensübergreifender Beschaffungs- und Distributionsprozesse, zirkulieren zwischen Lieferanten und Fertigung, zwischen Produktion und Kunden. Man sieht in so einer Box steckt mehr als man denkt. Wer mehr zum Thema Behältermanagement erfahren möchte, findet auf sprintbox.de weiterführende Informationen.


Christoph Schroeder

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