Wirtschaft

Bertelsmann organisiert Buchclub-Sparte um, nun auch für Nicht-Mitglieder offen

Der größte deutsche Medienkonzern Bertelsmann löst sein ursprüngliches Kerngeschäft mit Buchclubs als eigenen Geschäftsbereich auf. Ende Mai waren bereits die französischen Buchclubs verkauft worden. Nun soll bis Ende Juni die für Medienclubs zuständige Direct Group als eigenständiger Unternehmensbereich aufgelöst werden. Die Medienclubs in den deutschsprachigen Ländern, sowie in Spanien und Osteuropa sollen künftig organisatorisch unter dem Bereich Corporate Investments geführt werden, zu dem auch die Aktivitäten im Musikrechtegeschäft (BMG) sowie die Fonds Bertelsmann Digital Media Investments und Bertelsmann Asia Investments gehören. Die osteuropäischen Buchclubs (Russland, Ukraine, Tschechien und Slowakei) werden derzeit geprüft, ein Verkauf sei dabei möglich. Die Buchclubs werden zudem ab dem 1. Juli erstmals auch für Nicht-Mitglieder zugänglich. Der Medienriese Bertelsmann konzentriert sich damit stärker auf die Bereiche RTL Group (Fernsehen), Random House (Verlage), Gruner + Jahr (Zeitschriften) und Arvato (Dienstleistungen).
 

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