Wirtschaft

Beschäftigungszuwachs im verarbeitenden Gewerbe 3,4%, Entgeltzuwachs um 5,2% auf 17,9 Mrd. Euro

In Deutschland waren Ende Februar 2012 in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten knapp 5,2 Millionen Personen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das rund 168.300 Personen oder 3,4 % mehr als im Februar 2011.

Die Zahl der im Februar 2012 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum Februar 2011 um 5,4 % auf 694 Millionen Stunden zu. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es im Berichtsmonat 21 Arbeitstage gab und somit einen Tag mehr als im Februar 2011. Die Entgelte lagen bei rund 17,9 Milliarden Euro – gegenüber dem Vorjahresmonat war das eine Steigerung um 5,2 %.

Besonders stark stiegen die Beschäftigtenzahlen im Februar 2012 gegenüber Februar 2011 in der Herstellung von Metallerzeugnissen mit + 5,3 % sowie im Maschinenbau und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit jeweils + 5,0 %. Eine vergleichsweise geringe Zunahme der Beschäftigten gab es in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln und in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen mit jeweils + 1,8 %.

Die Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im Februar 2012

Binnen Jahresfrist lag die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe im Januar/Februar 2012 arbeitstäglich um 0,2 % im Plus. Die Industrieproduktion notierte dabei um 1,6 % über dem Vorjahresniveau. Im Bauhauptgewerbe wurde der Vorjahresstand hingegen um 8,0 % unterschritten. Die spürbare Abschwächung der Erzeugung im Produzierenden Gewerbe wurde dabei allerdings maßgeblich durch witterungsbedingte Faktoren bestimmt, was zu einer kräftigen Einschränkung der Aktivität im Bauhauptgewerbe führte. Mit der einsetzenden Frühjahrsbelebung holt das Baugewerbe jedoch verlorenes Terrain erfahrungsgemäß rasch wieder auf. Die Industrieproduktion hält dagegen mit dem Boomjahr 2011 weiterhin Schritt auf hohem Niveau. Die Unternehmen signalisieren dabei eine weiterhin anhaltende positive Stimmung.

(mb / Quellen: Statistisches Bundesamt / BMWi)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.