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Besser präsentieren mit den „vünf V“ – Thomas Skipwith im Interview

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Thomas Skipwith erläutert die „vünf V“ des guten Präsentierens. (Bild © Thomas Skipwith)

Wie präsentiere ich mein Thema, ohne mein Publikum zu langweilen? Genau diese Frage stellen sich zahlreiche Redner, die sich vor Publikum beweisen müssen. Dass gutes Präsentieren allerdings wenig mit dem Thema zu tun hat, sondern mit der Art wie präsentiert wird, weiß Thomas Skipwith. Für ihn gibt es keine langweiligen Themen, nur solche, die etwas mehr Aufwand bei der Vorbereitung brauchen. Beim Presentation Bootcamp 2015 am 26. November in Frankfurt leitet er den Workshop: „Veni, vidi, vici“ (Julius Caesar): Vünf „V“ vür einen vaszinierenden Vortrag“

 

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Besser präsentieren mit den „vünf V“

Hallo Herr Skipwith. Gibt es den geborenen Unterhalter, der selbst die langweiligsten Informationen noch mitreißend präsentieren kann?

Ich bin der Ansicht, dass die meisten von uns lernen können mitreißend zu präsentieren. Es braucht dazu keine geburtliche Prädisposition. Von einem amerikanischen Kollegen wird beispielsweise gesagt: „Der kann sogar eine Einkaufsliste vorlesen und es ist interessant.“ Das ist nicht so, weil er so geboren wurde, sondern weil er viel geübt hat.
In meinen Trainings kriegen meine Teilnehmer von mir immer folgenden Satz zu hören: „ Es gibt keine langweiligen Themen, nur solche, die mehr Aufwand brauchen, um sie vorzubereiten.“ Ob eine Information langweilig ist oder nicht, ist also wesentlich von demjenigen abhängig, der präsentiert.

Kann ich auch als schüchterne und leise Person begeisternd präsentieren?

Auf jeden Fall. Es können nicht nur die „Lauten“ überzeugen. Ganz im Gegenteil, für viele ist die leise Botschaft die, die sie emotional berührt, zum Nachdenken bringt und zum Handeln bewegt. Ohne Übung wird es allerdings schwierig.

Die Deutschen sind nicht gerade für ihre besonderen Fähigkeiten im Präsentieren bekannt. Ist das ein kulturelles Phänomen?

(lacht) Den Schweizern geht es ganz genauso. Da sind viele Deutsche noch um einiges besser. Trotzdem, ja, in Deutschland und der Schweiz wird bei weitem bisher nicht so viel Wert daraufgelegt, dass jemand gut präsentieren kann, wie in den USA. Dort sind schon in den Schulen Präsentationen an der Tagesordnung. Ich wünsche mir, dass wir uns auch im deutschsprachigen Raum wieder mehr mit der Rhetorik auseinandersetzen. Es ist mir auch ein Anliegen wieder mehr zu debattieren, um dabei die verschiedenen Postionen einzunehmen. Einmal die eine Position, einmal die gegenteilige Position. Auf diese Weise entwickelt jeder ein viel stärkeres Verständnis für die andere Person und deren Position. Immer mit der Hoffnung, dass es weniger Grabenkämpfe gibt.

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Gutes Präsentieren hat nichts mit dem Thema zutun, sondern mit der Art der Präsentation. (Bild © Thomas Skipwith)

Was hat es mit den „vünf V“ auf sich – und was hat Cäsar damit zu tun?

Erstmal: die Worte im Titel meines Workshops sind absichtlich mit „V“ geschrieben. Und es sind dank dem dann auch genau fünf – lässt man das „Veni, vidi, vici“ weg. Die „vünf V“ stehen für fünf Aspekte, die dazu beitragen, dass jeder eine begeisternde Präsentation halten kann. Im Workshop verrate ich welche das sind.
Was das mit Julius Cäsar zu tun hat? Er war ein einflussreicher Staatsmann und Feldherr. Sein vermutlich berühmtestes Zitat war: „Veni, vidi, vici“, was soviel heißt wie „er kam, sah und siegte.“ Und genau so sollen auch unsere Präsentationen sein. Sie sollen überzeugen und zum Handeln bewegen. Wer die „vünf V“ einsetzt, wird mit größerer Wahrscheinlichkeit kommen, sehen und gewinnen.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben?

Zwei Dinge will ich den Teilnehmern mitgeben: Eine positive Grundhaltung zum Präsentieren. Frei nach Glenna Salsbury, Rhetorik-Trainerin aus den USA: „Vorne zu stehen ist ein Privileg.“ Denn nur dann kann ich alle Kanäle bedienen, die uns Menschen zur Verfügung stehen. Mit einer E-Mail geht das nicht.
Und zweitens werden die Teilnehmer daran erinnert, welches die wichtigsten Aspekte sind, um erfolgreich und mitreißend zu präsentieren. Sie werden die „vünf V“ mitnehmen und so in Zukunft sicherer und besser präsentieren.

Lieber Herr Skipwith, vielen Dank für das Gespräch. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und möglichst wenig Langeweile, wenn die Teilnehmer beim Presentation Bootcamp Ihre Vorträge präsentieren.

Das Interview führte Katja Heumader, Redakteurin AGITANO.

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Thomas Skipwith ist Experte für professionelle Präsentationen vor Publikum (Bild © Thomas Skipwith)

Über Thomas Skipwith

Thomas Skipwith ist seit mehr als 20 Jahren als Experte für professionelle Präsentationen vor Publikum unterwegs. Durch seine Tätigkeiten als Speaker, Trainer, Coach und Autor ist der Fachmann prädestiniert dafür, seine Kunden bei der erfolgreichen Präsentation zu unterstützen, und zwar so, dass das Publikum wachgerüttelt und – im Optimalfall – von den Sesseln gerissen wird. Die oberste Prämisse lautet: „Du darfst nicht langweilen“.
Thomas Skipwith kann auf langjährige Erfahrung zurückgreifen. Sieben Jahre verbrachte er bei der internationalen Unternehmensberatung „Accenture“, bei der er in den Bereichen Human Performance und Change Management tätig war. Im Lauf der Zeit gelangte Thomas Skipwith zu der Überzeugung, dass es jedem möglich ist, zu lernen, wie er sich besser präsentieren kann. Im Jahr 2002 erfolgte dann die Gründung des Instituts DESCBUBRIS, das in der Nähe von Zürich beheimatet ist. www.descubris.ch

Claudia Zesewitz

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