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Blackberrys verlieren weiter am Markt – Aktie eingebrochen

Der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) muss dem boomenden Smartphonemarkt Tribut zollen und setzt seinen Abwärtstrend weiter fort. Die Konkurrenz von Apple und Googles Betriebssystem Android setzt den Kanadiern zunehmend zu. Der Absatz ging im vierten Geschäftsquartal von 15 Millionen Geräten im Vorjahreszeitraum auf nun 11 Millionen Stück zurück. Die Aktie brach nach Veröffentlichung der Zahlen um 7% ein und rangiert damit bei 14 Dollar das Stück. In der Spitze war das Papier einst 140 Dollar wert. Passend dazu der Firmensitz des Unternehmens: Er liegt im kanadischen Waterloo. In dem europäischen Pendant hatte einst Napoleon Bonaparte seine größte Niederlage erlitten.

RIM bittet derweil seine Anleger um Geduld: Es werde einige Zeit dauern, bis sich RIM neu aufgestellt habe, auch der neue Hoffnungsträger des Unternehmens, das Blackberry 10, komme erst Ende 2012 und damit später auf den Markt als gedacht. Für das neue Smartphone würden hochkomplexe Chips benötigt, die erst Mitte 2012 zur Verfügung stehen. Der Gewinn war im dritten Geschäftsquartal um 71% gegenüber dem Vorjahr auf 265 Millionen Dollar eingebrochen, der Umsatz schrumpfte um 6% auf 5,2 Milliarden Dollar. RIM: „Wir glauben aber weiterhin, dass RIM die richtige Mischung aus Stärken und Fähigkeiten besitzt, um auch weiterhin eine führende Rolle in der Mobilfunkbranche einzunehmen.“

 

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