Regionales

Blau-Weißer Außenhandel – Neues 10-Punkte-Programm für den Mittelstand

Auch wenn die schwierige Lage auf den Finanzmärkten auch die bayerische Wirtschaft in Atem hält, wächst der Außenhandel des Freistaates unweigerlich in die Höhe. In den ersten drei Quartalen diesen Jahres ist das Exportvolumen Bayerns bereits um 13,9% im Vorjahresvergleich auf insgesamt 119,7 Milliarden Euro angestiegen. Auch der Import nahm um 14,5% zu. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil erklärt, dass der Außenhandel „neben der Ansiedlung von ausländischen Unternehmen und unserem international ausgerichteten Hochtechnologie- und Forschungsbereich einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze im Freistaat“ sei. Vor allem im Maschinenbau und bei elektrotechnischen Erzeugnissen ist eine beachtliche Menge an Aufträgen aus dem Ausland zu verzeichnen. Österreich ist weiterhin Bayerns wichtigster Handelspartner, gefolgt von den USA, Italien und China.

Um den negativen Auswirkungen der schwächelnden amerikanischen Konjunktur sowie der europäischen Schuldenkriese entgegenzuwirken und gleichzeitig kleine und mittlere Unternehmen auf dem Weltmarkt zu unterstützen, hat die bayerische Regierung das spezielle 10-Punkte-Programm „Nachhaltige Außenwirtschaftspolitik für den bayerischen Mittelstand" entwickelt. In Zusammenarbeit mit Kammern und Verbänden ebenso wie mit „Bayern International“ und „Bayern Handwerk International“, will die Regierung dem Mittelstand ideale Rahmenbedingungen bieten, um erfolgreich auf dem Weltmarkt auftreten zu können. Die Aufgaben des 10-Punkte-Programms sind unter anderem die Förderung von internationaler Zusammenarbeit, die Erschließung neuer Märkte sowie dem Mittelstand notwendige Hilfe und Beratung zur Selbsthilfe bereit zu stellen.

 

 

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