Energie & Umwelt

Blendende Zukunft für die lokale Photovoltaik

Der Bundesverband für Solarwirtschaft (BSW-Solar) prognostiziert eine eindeutig positive Zukunft für den dezentralen Solarstrom. Der Bundesverband schätzt, dass der Strom, der von auf den Dächern installierten Photovoltaik-Anlagen produziert wird, schon 2013 billiger als viele Haushaltstarife der Energieversorger sein wird. Solarenergie wird sich zu einer der günstigsten Formen der Energieerzeugung entwickeln, darin sind sich viele Energieexpteren einig. Und die Preise fallen immer weiter: Innerhalb der letzten fünf Jahre sind die Kosten für Solaranlagen um mehr als die Hälfte gesunken. BSW-Solar glaubt, dass bis 2017 Solaranlagen auf Dächern von Gebäuden, die einen hohen Anteil des Solarstroms selbst verbrauchen, ohne jegliche Förderung wirtschaftlich betrieben werden können. Innovative Neuerungen und Massenfertigung würden Solarenergie zu seinem Preisbrecher und zentralen Bestandteil der Energiewende machen, so Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar). „Je stärker der Photovoltaik-Weltmarkt in den nächsten Jahren wächst, desto schneller wird Solarstrom wettbewerbsfähig." Nach BSW-Solar soll sich der Absatz von Photovoltaik bis 2020 mindestens verdreifachen.

Solarstrom hat seine preisbrecherische Wirkung bereits unter Beweis gestellt. Am 16. Juli 2011 sank der Strompreis an der Strombörse EEX durch billigen Solarstrom auf 2,5 Cent pro Kilowattstunde und damit auf Nachtstromniveau.

 

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