Wirtschaft

BMWi-Konferenz zur Ethik der Sozialen Marktwirtschaft

Das Bundeswirtschaftsministerium und das Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik haben gemeinsam die Konferenz „Die Ethik der Sozialen Marktwirtschaft: Vertrauen – Regeln – Wettbewerb“ veranstaltet. Spätestens seit der Finanzkrise 2008 mehren sich die Stimmen, den Wohlstand einer Gesellschaft auf eine breitere Indikatorengrundlage zu stellen und die Messgröße des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um die Kriterien Nachhaltigkeit und Lebensqualität zu erweitern. Zugleich wird nach einem „neuen Wachstumsmodell“ gesucht, dass aus dem kurzfristigen Quartalsdenken ausbricht und sich wieder langfristiger orientiert.

Auf der Konferenz „Die Ethik der Sozialen Marktwirtschaft: Vertrauen – Regeln – Wettbewerb“ standen nun das Zusammenspiel von Vertrauen und Regeln im marktwirtschaftlichen Wettbewerb, sowie die Regulierung der Finanzmärkte im Mittelpunkt. Es diskutierten über 200 Teilnehmer aus Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften, Politik, Wissenschaft und Kirchen.

Bundeswirtschaftsminister Rösler: „In der Sozialen Marktwirtschaft übernimmt der Wettbewerb eine zentrale ethische Funktion. Er fördert das Wachstum, das Grundlage für Fortschritt und sozialen Ausgleich ist. Soziale Marktwirtschaft und Wachstum gehen Hand in Hand. Zu den Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft gehört ein verantwortlicher Umgang mit Freiheiten und Vertrauen in marktwirtschaftliche Prozesse. Soziale Marktwirtschaft kann nur erfolgreich sein, wenn alle aktiv an ihrem Gelingen mitwirken. Das gilt für Unternehmer, Beschäftigte, politische Gestalter und Verbraucher gleichermaßen.“

Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat sich mit dem Thema beschäftigt und erst vor wenigen Tagen die kostenlose Broschüre „Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit“ auf seiner Homepage veröffentlicht.

(mb)

 

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