Regionales

Brandenburg: Innenminister bezieht Stellung gegenüber kriminellen Rocker

Zum Polizeieinsatz gegen die Hells Angels in Potsdam (vom 30.Mai) erklärt Innenminister Dietmar Woidke:

„Kriminelle Rocker sind in Brandenburg nicht willkommen. Brandenburg hat mit dem gestrigen Einsatz gegen die Potsdamer Hells Angels unverzüglich auf die jüngsten Entwicklungen innerhalb der Rockerszene in der Hauptstadtregion reagiert. Möglichen Neustrukturierungen der einschlägigen Szene wird Brandenburg nicht untätig zusehen. Mit dem Einsatz wurde ein klares Signal gesetzt, dass Brandenburg nicht nur redet, sondern auch entschlossen handelt.

Die Brandenburger Polizei hat rasch und professionell auf die jüngsten Entwicklungen reagiert. Besonders hervorzuheben ist dabei die reibungslose Kooperation zwischen Brandenburg und Berlin. An dem Einsatz waren insgesamt rund 200 Beamte aus beiden Ländern beteiligt. Bei ihnen allen bedanke ich mich für die professionelle Durchführung der Aktion. Rockerkriminalität macht an Ländergrenzen nicht Halt. Deshalb ist die enge Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und Berlin das richtige Instrument zur Bewältigung dieser Herausforderung. Diese erprobte Kooperation der Polizeien beider Länder hat sich gestern einmal mehr bewährt. Polizei und Polizei verstehen sich.

Wir werden die Entwicklungen innerhalb der Rockerszene weiterhin sehr aufmerksam, aber auch mit kühlem Kopf analysieren. Die Dinge sind offensichtlich im Fluss. Die Behörden aus Brandenburg und Berlin stehen in engem Kontakt. Die gestrigen Waffenfunde – darunter Macheten und Messer – belegen einmal mehr, dass es sich bei den Mitgliedern der Hells Angels keineswegs um harmlose Motorradfreunde handelt. Brandenburg ist kein Rückzugsraum für Rocker aus Berlin. Wer darauf setzt, ist schief gewickelt. Wir werden den Rockergruppierungen ihr Treiben mit allen gebotenen Maßnahmen auch weiterhin so schwer wie möglich machen.“

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