Wirtschaft

Brasilien ehrt VW-Chef und bekommt 3,4 Mrd. Euro Investitionsversprechen

VW-Chef Martin Winterkorn wird in São Paulo mit der Auszeichnung „Deutsch-Brasilianische Persönlichkeit des Jahres“ geehrt. Parallel kündigt er weitere Investitionen im Umfang von 3,4 Milliarden Euro in das südamerikanische Land an. „Damit haben wir die Weichen für ein nachhaltiges Wachstum in Brasilien gesetzt.“ Brasilien sei einer der wichtigsten Zukunftsmärkte von Europas größtem Automobilkonzern, in dem VW seit über 50 Jahren aktiv ist. Derzeit werden vier Werke in dem Land betrieben. 23.000 Mitarbeiter fertigen 3.500 Fahrzeuge mit 21 Modellen pro Tag. Winterkorn: „Für mich ist es selbstverständlich eine große Auszeichnung. Aber ich verstehe sie nicht nur als persönliche Auszeichnung, sie geht stellvertretend an alle unsere Mitarbeiter.“ Das Wachstumspotential des brasilianischen Automarktes schätzt er auf bis zu fünf Millionen Pkw bis 2015. Laut Ministerpräsident David McAllister aus der VW-Heimat Niedersachsen habe der VW-Chef den Preis auch wegen der „zukunftsweisenden Initiativen“ für Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz erhalten: „VW ist der erste Automobilhersteller in Brasilien, der in die Erzeugung von regenerativer, sauberer Energie investiert.“ Für 120 Millionen Euro wurden zwei Wasserkraftwerke errichtet, die mit 48,2 MW künftig rund 40% des Strombedarfs mit sauberer Wasserkraft decken können. 
 

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